Von der Messe in Barcelona

Nokia auf dem MWC mit Design-Flaggschiff und Retro-Slider

Die 90er haben angerufen und bringen ihr Telefon zurück: Nokias nächster Retro-Anlauf ist das mit LTE und Android versehene Nokia 8110. Foto: Andrea Warnecke
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Die 90er haben angerufen und bringen ihr Telefon zurück: Nokias nächster Retro-Anlauf ist das mit LTE und Android versehene Nokia 8110. Foto: Andrea Warnecke
Nokia mag es etwas retro: Nach der Neuauflage des Nokia 3310 gibt es nun auch eine technisch modernisierte Ausführung des Slider-Handys Nokia 8110 mit LTE und Android. Foto: Andrea Warnecke
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Nokia mag es etwas retro: Nach der Neuauflage des Nokia 3310 gibt es nun auch eine technisch modernisierte Ausführung des Slider-Handys Nokia 8110 mit LTE und Android. Foto: Andrea Warnecke
Auf dem neu aufgelegten Nokia 8110 läuft selbstverständlich auch der Spieleklassiker "Snake". Allerdings leider in einer modernisierten Fassung, die recht wenig mit dem Original zu tun hat. Foto: Andrea Warnecke
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Auf dem neu aufgelegten Nokia 8110 läuft selbstverständlich auch der Spieleklassiker "Snake". Allerdings leider in einer modernisierten Fassung, die recht wenig mit dem Original zu tun hat. Foto: Andrea Warnecke
Das Nokia 6 wurde von HMD mit frischer Technik aktualisiert und ist nun leistungsfähiger und schlanker als das 2017er-Modell. Foto: Andrea Warnecke
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Das Nokia 6 wurde von HMD mit frischer Technik aktualisiert und ist nun leistungsfähiger und schlanker als das 2017er-Modell. Foto: Andrea Warnecke
Das aktualisierte Nokia 6 kommt mit Zeiss-Optik und einem Aluminiumgehäuse. Der Fingerabdrucksensor ist an die Gehäuserückseite gewandert. Foto: Andrea Warnecke
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Das aktualisierte Nokia 6 kommt mit Zeiss-Optik und einem Aluminiumgehäuse. Der Fingerabdrucksensor ist an die Gehäuserückseite gewandert. Foto: Andrea Warnecke
Beim Nokia 8 Sirocco trägt Nokia dünn auf. Das 750-Euro-Gerät kommt mit hochauflösendem P-OLED-Display (2560 zu 1440 Pixel) und einem schmalen Edelstahlrahmen rund um den gekrümmten Bildschirm. Foto: Andrea Warnecke
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Beim Nokia 8 Sirocco trägt Nokia dünn auf. Das 750-Euro-Gerät kommt mit hochauflösendem P-OLED-Display (2560 zu 1440 Pixel) und einem schmalen Edelstahlrahmen rund um den gekrümmten Bildschirm. Foto: Andrea Warnecke
Das in Barcelona vorgestellte Nokia 8 Sirocco hat zwei Kameras mit 13 Megapixeln Auflösung und den Fingerabdrucksensor auf der Geräterückseite. Foto: Andrea Warnecke
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Das in Barcelona vorgestellte Nokia 8 Sirocco hat zwei Kameras mit 13 Megapixeln Auflösung und den Fingerabdrucksensor auf der Geräterückseite. Foto: Andrea Warnecke

Reines Android, keine verspielten Hersteller-Benutzeroberflächen sowie schnelle und regelmäßige Updates. Dafür standen einmal Googles Nexus-Smartphones. In deren Fußstapfen ist inzwischen das Programm Android One getreten – und jetzt sind auch Nokia-Smartphones dabei.

Barcelona (dpa/tmn) - Nokia-Smartphones gehören künftig zum Android-One-Programm von Google. Die ersten drei Geräte, die Updates des Betriebssystems bald besonders schnell und zuverlässig erhalten sollen, hat Hersteller HMD Global auf dem Mobile World Congress in Barcelona (28. Februar bis 1. März) gezeigt.

Das neue Flaggschiff Nokia 8 Sirocco mit Design-Ambitionen gehört ebenso dazu wie die neuen Mittelklasse-Geräte Nokia 7 Plus und das neue Nokia 6, die alle mit Android 8 (Oreo) starten.

Besitzer von Android-One-Smartphones profitieren nicht nur von einem höheren Sicherheitsniveau durch regelmäßige Updates, sondern kommen auch schneller in den Genuss neuer Android-Features.

Nach der erfolgreichen Neuauflage des Handy-Klassikers Nokia 3310 im vergangenen Jahr gibt es nun auf der Messe ein aufgefrischtes Nokia 8110, auf dem auch Snake nicht fehlt. Das geschwungene Design des Slider-Handys aus dem Jahr 1998 haben die Finnen beibehalten, es aber unter anderem mit einem LTE-Funkmodul und gängigen Apps wie Google Maps, Facebook und Twitter modernisiert. Das 8110 kommt ab Mai in Schwarz oder Gelb für 90 Euro.

Die Retro-Schiene verlassen die Finnen auch beim neuen Nokia 8 nicht, denn der Beiname Sirocco nimmt Bezug auf die gleichnamige Luxus-Version des Designhandys Nokia 8800 aus dem Jahr 2005 – seines Zeichens ebenfalls ein Slider und wahlweise aus schwarzem polierten oder chromglänzenden Edelstahl erhältlich.

Beim Nokia 8 Sirocco (750 Euro) haben sich die Designer nun für ein gebogenes Glas über dem 5,5-Zoll-POLED-Display (2560 mal 1440 Pixel), eine tiefschwarze Rückseite und einen Displayrahmen aus Edelstahl entschieden, der ganz am Rand nur 2 Millimeter aufträgt. Das macht das sonst 7,5 Millimeter dünne Nokia 8 äußerst griffig. Als Besonderheit bietet die 13-Megapixel-Dualkamera mit Zeiss-Optik nicht nur ein lichtstarkes Weitwinkel, sondern auch ein Tele mit zweifachem optischem Zoom.

Die gleiche Dualkamera arbeitet im Nokia 7 Plus (400 Euro), das mit 6-Zoll-Display (2160 mal 1080 Pixel) im 18:9-Format und leicht geschwungener Rückseite kommt – entweder in Schwarz oder Weiß mit kupferfarbenen Akzenten. Mit 3800 Milliamperestunden (mAh) fällt die Akkukapazität vergleichsweise groß aus. Das neue Nokia 6 (280 Euro) kommt im Unibody-Aluminiumgehäuse mit Snapdragon-630-Prozessor und 5,5 Zoll großem Full-HD-Display. Beide Smartphones bieten schnelles Laden via USB-C, sind in der oberen Mittelklasse anzusiedeln und wie das Nokia 8 Sirocco ab Mitte April im Handel.

Mobile World Congress

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