Aus für alte Grafikkarten

Nvidia beendet Support für 32-Bit-Systeme

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Nvidia verabschiedet sich von Grafikkarten früherer Generationen. Für 32-Bit-Systeme wird es künftig keine neue Funktionen mehr geben. Foto: Ritchie B. Tongo

Viele in die Jahre gekommenen Grafikkarten des Herstellers Nvidia werden künftig keine neuen Treiber und Funktionen mehr bekommen. Auch die Geforce Experience gibt es in neuer Version nur noch für 64-Bit-Systeme.

Berlin (dpa/tmn) - Nvidia setzt künftig nur noch auf 64 Bit. Alle neu entwickelten Treiber werden nur noch für die 64-Bit-Ausgaben von Windows 7, 8, 8.1 und 10 sowie Linux und FreeBSD veröffentlicht.

Für 32-Bit-Systeme soll es noch bis Ende 2019 Updates für kritische Sicherheitslücken geben. Aktuelle Software für 32-Bit-Betriebssysteme und Grafikchips wird weiter laufen, erhält aber keine neuen Funktionen mehr. Darauf weist der Grafikkartenhersteller in einem Support-Dokument hin.

Auch die Zusatzsoftware Geforce Experience ist betroffen. Das Programmpaket mit Optimierungslösungen und Streamingfunktion wird künftig nur noch in der 64-Bit-Variante weiterentwickelt.

Wie "heise online" berichtet, sind von dem Schritt vor allem Grafikkarten mit Nvidias Fermi-Architektur betroffen. Abgesehen von kritischen Sicherheitsupdates, die noch bis Januar 2019 geliefert werden sollen, sind die Chips damit am Ende ihrer Unterstützung angelangt. Insgesamt handelt es sich um 72 Desktop- und Mobilgrafikkarten beginnend bei der Geforce 410M bis hin zur Geforce GT 820M und GTX 675M. Nvidia hat eine vollständige Liste mit allen betroffenen Grafikkarten veröffentlicht.

Neue Game Ready Treiber für besonders nachgefragte Spiele, Leistungsverbesserungen und neue Funktionen soll es künftig nur noch für die moderneren Chip-Generationen Kepler, Maxwell und Pascal geben.

Liste der Grafikkarten mit Fermi-Architektur (Englisch)

Mitteilung von Nvidia (Englisch)

Bericht von heise online

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