Mining-Programme

PC vor Kryptogeld-Schürfern schützen

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Die Erweiterung "No Coin" in Firefox oder Chrome bietet Schutz vor Krypto-Minern. Foto: Jens Büttner

Das heimliche Schürfen von Krypto-Währung auf Windows-PCs hat laut Experten stark zugenommen. Schürf-Programme zwacken unbemerkt Rechnerleistung ab. Wie können sich Verbraucher schützen?

Hannover (dpa/tmn) - Auf Windows-Rechnern verzeichnen Experten einen Anstieg so genannter Krypto-Miner. Das sind Programme, die PCs kapern, um auf ihnen heimlich Kryptogeld wie etwa Monero zu berechnen.

Nutzer zahlen für diesen Missbrauch zum einen mit der zusätzlichen Alterung ihrer Hardware, zum anderen über die Stromrechnung. Für das Schürfen des Kryptogelds benötigt der Rechner wesentlich mehr Strom, berichtet das "c't"-Fachmagazin (9/18).

Teils kommen die Mining-Programme per Mail oder huckepack mit Gratis-Software auf den Rechner, teils laufen sie als Skripte versteckt im Browser mit. In Firefox oder Chrome bietet etwa die Erweiterung "No Coin" Schutz vor Krypto-Minern.

Ansonsten können aktuell gehaltene Virenscanner helfen, Miner zu entdecken, so die Experten. Wer den in Windows eingebauten Defender als Virenscanner nutzt und etwas versierter im Umgang mit dem Betriebssystem ist, kann und sollte das Blockieren potenziell ungewollter Programme (PUA)aktivieren.

"No coin" für Firefox

"No coin" für Chrome

Blockieren von PUA unter Windows aktivieren

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