Nachtspezialist

Pentax KP fotografiert fast im Dunkeln

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Es muss nicht immer Schwarz sein: Ricoh liefert die Pentax KP auch in Silber. Aus Metall sind aber beide Gehäuse. Foto: Ricoh

Bei Dunkelheit zu fotografieren, ist wegen der extremen Belichtungszeiten meist eine knifflige Angelegenheit. Eine Kamera, die speziell für diese Aufgabe entwickelt wurde, ist die Pentax KP.

Hamburg (dpa/tmn) - Eine neue Kamera mit einer Stärke bei Nachtaufnahmen und dem Fotografieren bei sehr wenig Licht bringt Pentax auf den Markt. Die Spiegelreflex namens KP kann dank ihres enormen Empfindlichkeitsbereichs bis ISO 819 200 auch noch bei fast völliger Dunkelheit arbeiten.

Dem mechanischen steht ein geräuschloser elektronischer Verschluss zur Seite, dessen kürzest mögliche Verschlusszeit bei 1/24 000 Sekunden liegt. Der 24-Megapixel-Sensor wird zur Bildstabilisierung auf fünf Achsen beweglich gelagert. Zugunsten der Bildschärfe hat Hersteller Ricoh auf einen Tiefpassfilter am Sensor verzichtet.

Wie das bisherige Spiegelreflex-Topmodell K-3 ist auch die KP mit der Pixel-Shift-Technologie des Herstellers ausgestattet. Dabei wird das endgültige Foto aus vier in alle Richtungen verschobenen Einzelaufnahmen berechnet. Das soll laut Ricoh die Bildschärfe verbessern und Bildrauschen verringern.

Die Bildkontrolle ist über den Glasprismensucher mit 0,95-facher Abbildung oder das vertikal klappbare Drei-Zoll-Display mit automatischer Hochformatumschaltung möglich. Sowohl im Sucher-Livebild als auch auf dem Display lassen sich als Ausrichthilfe virtuelle Wasserwaagen einblenden.

Neben n-WLAN sind etwa ein USB-2.0-Anschluss und ein Stereomikrofoneingang zur Erweiterung des eingebauten Mikros an Bord. Die 700 Gramm (Gehäuse mit Batterie und Speicherkarte) schwere Kamera im Metallgehäuse ist mit 67 Dichtungen gegen Staub und Feuchtigkeit geschützt und soll ab Februar für 1300 Euro (Gehäuse) zu haben sein. Zum Lieferumfang gehören drei verschiedene Griffschalen, die sich entsprechend der Handgröße des Fotografen austauschen lassen.

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