Pilotprojekt: Apps für die Betriebswirtschaft

Berlin - Ein Bonner Unternehmen will mit Apps die Betriebswirtschaft erobern. Die Anwendungen für die Verwaltung von Aufträgen und Rechnungen und vielem mehr sollen vor allem Freiberufler sowie kleine und mittlere Unternehmen helfen.

Das Software-Modell der Apps will ein Bonner Unternehmen in die Betriebswirtschaft übertragen. Die Scopevisio AG bringt am Montag vier kompakte Anwendungen auf den Markt, die vor allem Freiberufler sowie kleine und mittlere Unternehmen bei Kundenpflege (CRM), Aufträgen und Rechnungen, Anlagenbuchhaltung sowie der Analyse von Finanzdaten unterstützen sollen. Die Daten werden in der “Cloud“ gespeichert, in einem Rechenzentrum in Frankfurt am Main, und können so von allen Internet-Geräten abgerufen werden. Für das iPhone und das iPad soll es in Kürze spezielle Apps dafür geben, eine Android-Version ist ebenfalls geplant.

Apple-Faszination "iPad"

Apple will mit einem neuartigen Tablet- Computer an den Erfolg des iPhone und der zahlreichen Anwendungen für das Apple-Handy anknüpfen. © AP
“Wir nennen es iPad“, sagte Konzernchef Steve Jobs am Mittwoch bei der Vorstellung des mit Spannung erwarteten Geräts in San Francisco. © AP
Das iPad wird in den USA ab 499 Dollar angeboten. Die teuerste Variante mit UMTS-Modem und 64 Gigabyte Hauptspeicher soll 829 Dollar kosten. © AP
 Die ersten Geräte mit drahtlosem Internet (WiFi) sollen in zwei Monaten verfügbar sein, die UMTS-Variante soll in 90 Tagen auf den Markt kommen. © AP
Für das iPad erweitert Apple seinen Onlineladen iTunes um eine Buchabteilung “iBooks“, in der Titel der Großverlage Penguin, HarperCollins, Simon & Schuster, Macmillan sowie Hachette angeboten werden. Apple tritt damit gegen E-Book-Anbieter wie Amazon (“Kindle“) oder Sony an. © AP
Wie das iPhone kann das iPad aus dem iTunes Store von Apple außerdem mit Videos, Musik und kleinen Programmen (“Apps“) bestückt werden. © AP
Für das iPhone sind nach den Worten von Jobs inzwischen über 140 000 Anwendungen verfügbar. Die iPhone-Apps sollen alle auch auf dem iPad laufen. © AP
Das iPad wird wie das iPhone mit Fingergesten auf einem berührungssensitiven Bildschirm gesteuert. Im Gegensatz zu ultraleichten Laptops verfügt der Tafel-Computer nicht über eine Hardware-Tastatur. © AP
Texte werden wie beim Apple-Handy iPhone über virtuelle Tasten auf dem Display eingegeben. © AP
Passend zum iPad wird Apple eine Variante des Office-Pakets “iWork“ auf den Markt bringen, das aus einer Textverarbeitung, Tabellenkalkulation sowie einem Präsentationsprogramm besteht. © AP
Die drei iWorks-Anwendungen werden für jeweils zehn Dollar im iTunes-Store verkauft. Alle iPad-Modelle werden mit einer drahtlosen Internet-Verbindung (WiFi) angeboten, einige Modelle auch mit einem Mobilfunkmodem (UMTS). © AP
Wie beim iPhone werden die UMTS-Modelle des iPad zusammen mit dem Provider AT&T vertrieben. © dpa
Im Gegensatz zum iPhone sperren Apple und AT&T aber andere Provider nicht aus, sondern bieten das Gerät ohne “Netlock“ an. © dpa
iPad
Die neue Apple-Sensation iPad © ap
iPad
Die neue Apple-Sensation iPad © ap
Ipad
Die neue Apple-Sensation iPad © ap
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Die neue Apple-Sensation iPad © ap
iPad
Die neue Apple-Sensation iPad © ap
iPad
Die neue Apple-Sensation iPad © ap

“Wir machen das Gleiche wie iTunes, nur mit Business Software“, sagte Michael Rosbach, Vorstand der Scopevisio AG, im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur. Auch eine kostenlose App gibt es schon, für die allgemeine Buchhaltung. Die neuen Apps werden als Mietsoftware angeboten, zu Preisen von 2,99 Euro bis 9,99 Euro pro Nutzer und Monat. “Das System funktioniert intuitiv und kommt ohne Schulung oder Berater aus“, verspricht Rosbach. “In fünf bis zehn Minuten kann man loslegen.“ Die einzelnen Anwendungen sind miteinander verschränkt und greifen auf einen einheitlichen Datenbestand des Freiberuflers oder Kleinunternehmens zu. Auch gibt es nach Angaben Rosbachs eine von den Finanzbehörden zertifizierte Anbindung an die Steuersoftware Elster.

Rosbach ist einer von sechs Partnern der Scopevisio AG, die das Unternehmen 2007 mit einem Eigenkapital von 25 Millionen Euro gestartet haben. Die Firma beschäftigt zurzeit 38 Mitarbeiter. Bis 2016 werde ein Umsatz von 75 Millionen Euro angestrebt, sagte Rosbach.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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