Piraten-Politikerin will ihr E-Book ohne Kopierschutz vermarkten

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Die Bundesgeschäftsführerin der Piratenpartei, Marina Weisband, spricht am 05.10.2011 im Haus der Bundespressekonferenz in Berlin.

Berlin. Die ehemalige politische Geschäftsführerin der Piratenpartei, Marina Weisband, will ihr geplantes Buch auch als E-Book ohne Kopierschutz auf den Markt bringen. Das berichtete ein Nachrichtenmagazin.

Jeder Käufer solle das Recht haben, es im Netz unbeschränkt weiterverbreiten zu dürfen. Um das bei ihrem Verlag Klett-Cotta durchzusetzen, verzichtete Weisband auf einen Teil ihres Vorschusses, hieß es in dem Vorab des "Spiegel". "Ich bin überzeugt, dass sich das Buch trotzdem verkaufen wird. Für gute Inhalte wird bezahlt", sagte Weisband. Das Werk soll im März erscheinen.

Dagegen hatte die Berliner Piratin Julia Schramm mit ihrem Buch "Klick mich" die Gemüter in den eigenen Reihen erregt. Unmittelbar nach der Veröffentlichung waren mehrere illegale Kopien davon im Internet aufgetaucht. Bereits zuvor hatten Unbekannte Kopien auf anderen Plattformen im Netz bereitgestellt. Diese wurden nach wenigen Stunden aber wieder gelöscht. Nach der Sperrung von Kopien wurde der Autorin in zahlreichen Äußerungen bei Twitter Unglaubwürdigkeit vorgeworfen. Viele Piraten treten gegen die Vorstellung vom "geistigen Eigentum" ein, das die Grundlage für das bisherige Urheberrecht bildet. (dpa)

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