Gravierende Konsequenzen in Deutschland

Facebook-User sollen Freunde verpfeifen

Hamburg - Facebook will mal wieder Ordnung in sein Netzwerk bringen. Dazu werden jetzt User aufgefordert, ihre Freunde, die sich nicht mit ihrem echten Namen angemeldet haben, anzuschwärzen.

Dem Social-Network-Riesen ist es ein Dorn im Auge, dass sich viele Nutzer bei Facebook nicht mit ihrem richtigen Namen anmelden, sondern stattdessen ein Pseudonym benutzen. Spitznamen wie Bernhard Diner, Diether Moskanne, Pit Zeria oder Rainer Zufall sollen künftig der Vergangenheit angehören, weshalb Facebook jetzt eine Umfrage gestartet hat:

Beim Einloggen öffnet sich bei manchen Usern ein Fragefenster mit dem Bild eines Facebook-Freundes, dazu gibt es mehrere Antwortmöglichkeiten. Die Frage lautet: "Ist dies der echte Name Deines Freundes?" Als Antwortmöglichkeiten bietet Facebook "Ja", "Nein", "Ich kenne diese Person nicht" oder eine Antwortverweigerung an.

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Angeblich dient die Umfrage "rein statistischen Zwecken", zudem handele es sich um einen Test, wie Facebook behauptet. Doch möglicherweise steckt mehr dahinter. So könnte der Konzern ernst machen und sämtliche User, die sich nicht mit ihrem richtigen Namen angemeldet haben, langfristig aussperren.

Für die deutschen User hätte das gravierende Konsequenzen. Laut einer "Forsa"-Umfrage halten sich 40 Prozent der User nicht an die Geschäftsbedingungen von Facebook, nach denen Nutzer nur ihren echten Namen verwenden dürfen. Rein rechtlich gesehen dürfte Facebook also durchaus gegen die "Spitznamen-User" vorgehen.

Wer also seine Freunde oder Bekannten schon immer mal denunzieren wollte, hat jetzt durch Facebook die Gelegenheit dazu ...

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wi

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