Zuckerberg: "Haben einen Meilenstein passiert"

Facebook hat erstmals über eine Milliarde Nutzer am Tag

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Firmenchef Mark Zuckerberg teilte den User-Rekord auf seiner Facebook-Seite mit.

München - Rekord bei Facebook: Erstmals haben eine Milliarde Nutzer an einem Tag das Online-Netzwerk genutzt. "Wir haben gerade einen wichtigen Meilenstein passiert", so Firmenchef Mark Zuckerberg.

Am Montag habe jeder siebte Mensch auf der Erde das soziale Netzwerk genutzt, "und das ist erst der Anfang", so Zuckerberg auf seiner Facebook-Seite. Das soziale Netzwerk hatte vergangenen Monat mitgeteilt, dass die Zahl der monatlich aktiven Nutzer im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 13 Prozent auf 1,49 Milliarden gewachsen sei. 968 Millionen von ihnen nutzten Facebook demnach täglich.

Die Zahl derjenigen, die das Portal via Mobiltelefon aufrufen, erhöhte sich auf 1,31 Milliarden. Dank gestiegener Werbeeinnahmen steigerte Facebook seinen Umsatz im vergangenen Quartal um 39 Prozent auf 4,4 Milliarden Dollar (vier Milliarden Euro).

Facebook setzt verstärkt auf Videos

Neben den Mobil-Nutzern setzt der Internetriese verstärkt auf die Nutzung von Videos, um Googles Portal YouTube Konkurrenz zu machen. Im April vermeldete Zuckerberg, dass auf Facebook pro Tag vier Milliarden Videos angeschaut würden. Am Donnerstag präsentierte Facebook nun ein neues Werkzeug, um illegal hochgeladene Videos in dem Portal zu entdecken.

Die neue Technologie erlaube es den Urhebern, "Millionen von Videos schnell und genau zu analysieren", hieß es in einem Blog-Eintrag des Unternehmens. Verstöße könnten dann gemeldet werden, um die Videos schließlich löschen zu lassen. Die neue Technologie soll den Angaben zufolge demnächst von ausgewählten Partnern, unter ihnen Medienunternehmen, getestet werden. Facebook nutzt bereits ein System, dass Audiospuren von Videos analysiert, um Rechteverstöße zu ahnden.

Kritik wegen fremdenfeindlicher Posts

In Deutschland war das weltweit größte soziale Netzwerk zuletzt selbst in die Kritik geraten. Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) beklagte in einem Brief an Facebook, dass manche Nutzer das Netzwerk für fremdenfeindliche Hetze nutzten. Er bemängelte, dass Facebook solche Kommentare nicht entschieden genug unterbinde. Das US-Unternehmen distanzierte sich von Hassbotschaften und Mobbing auf seinen Seiten und signalisierte seine Gesprächsbereitschaft.

AFP

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