Risiken beim Smartphone-Import aus Asien

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Wer im Internet ein Smartphone aus China kauft, sollte auf das CE-Kennzeichen achten. Foto: www.alibaba.com

Vermeintliche Schnäppchen aus Fernost können schnell zum Ärgernis werden. Häufig sind Garantiebedingungen und Sicherheitskennzeichnungen unklar - auch beim Zoll kann es Ärger geben.

Berlin (dpa/tmn) - Kreditkarte und Computer reichen heutzutage aus, um vom Schreibtisch aus günstig in Fernost einzukaufen. Besonders Unterhaltungselektronik wird häufig im Netz bestellt. Beim Einkaufen von Smartphones und Co. in asiatischen Onlineshops drohen Käufern allerdings hohe Risiken.

Wie das Telekommunikationsportal "teltarif.de" berichtet, können das Probleme bei möglichen Garantiefällen, Sicherheitsmängel und auch Zollprobleme sein. Damit ein Smartphone aus dem Ausland nach Deutschland eingeführt werden darf, benötigt es eine gültige CE-Kennzeichnung. Sie zeigt an, dass es den europäischen Sicherheitsstandards entspricht.

Nicht alle chinesischen Hersteller können diese Konformitätserklärung vorlegen. Bei mangelhaften Geräten drohen Überhitzung und Brände. Von Geräten ohne CE-Kennzeichnung sollte man deswegen tunlichst die Finger lassen. Unterliegen sie einem Betriebsverbot, können sie schlimmstenfalls vom Zoll einkassiert und vernichtet werden.

Scheitert der Import nach Deutschland an einem fehlenden CE-Kennzeichen, können Käufer es in der Regel an den Händler zurücksenden und erhalten ihr Geld zurück.

Finger weg auch von offensichtlichen Kopien bekannter Markengeräte: Der Import solcher Nachbauten oder Plagiate lohnt in den seltensten Fällen. Häufig sind die Geräte von Hardwareleistung und Qualität ohnehin unterlegen. Werden sie vom Zoll entdeckt, folgt die Beschlagnahmung. Das investierte Geld ist dann verloren.

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