Samsung profitiert von Smartphone-Geschäft

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Samsungs Smartphone Absatz lässt den Umsatz in Rekordhöhe steigen.

Seoul - Samsung profitiert weiter vom boomenden Geschäft mit Smartphones. Der Absatz treibt Umsatz und Gewinn beim Elektronikkonzern an. Aber es gibt auch schlechte Nachrichten.

Der Smartphone-Boom spült weiter kräftig Geld in die Kassen des südkoreanischen Technologiekonzerns Samsung. Der inzwischen weltgrößte Handy-Hersteller und Marktführer bei Speicherchips und LCD-Fernsehern rehnet für das zweite Vierteljahr 2012 mit dem höchsten operativen Quartalsgewinn der Firmengeschichte. Wie Samsung in seinem Ergebnisausblick für die Monate April bis Juni am Freitag mitteilte, erhöhte sich der aus der normalen Geschäftstätigkeit erwirtschaftete Gewinn im Jahresvergleich um 79 Prozent auf etwa 6,7 Billionen Won (rund 4,7 Milliarden Euro).

Handy-Tipps für den Urlaub

Handy-Tipps für den Urlaub
Grund zur Freude: Zum 1. Juli sind die Preise für das Telefonieren mit dem Handy zwischen EU-Ländern gesunken. Wer EU-weit “simst“, also Kurznachrichten verschickt, muss pro SMS nur noch maximal 11 Cent zahlen (ohne Mehrwertsteuer). © dpa
Handy-Tipps für den Urlaub
Ein Telefonat darf nur noch bis zu 43 Cent pro Minute kosten, eingehende Anrufe höchstens 0,19 Cent. Fürs Surfen, e-mail, Foto oder Film herunterladen werden pro übertragenem Megabyte maximal 1 Euro berechnet. Aber Vorsicht... © AP
Handy-Tipps für den Urlaub
Handy-Telefonate aus Nicht-EU-Ländern können immer noch richtig teuer werden: Ein Anruf aus der Türkei kostet bei den vier großen Mobilfunkanbietern T-Mobile, Vodafone, O2 und E-Plus mindestens 1,49 Euro pro Minute. Das teilt die Stiftung Warentest mit. © AP
Handy-Tipps für den Urlaub
Auch bei Urlaubs-Telefonaten aus der Schweiz und Kroatien werden bis zu 1,49 Euro fällig. Gespräche aus  Tunesien kosten pro Minute zwischen zwei und drei Euro. © AP
Handy-Tipps für den Urlaub
Wenn Sie Ihren Urlaub im Ausland verbringen, dann zahlen Sie für eingehende Anrufe, aber auch für eingehende Bilder-Nachrichten. Pro MMS kann das je nach Größe der Bilder und Anbieter bis zu 4,50 Euro kosten. © dpa
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Wichtig: Schalten Sie Ihre Mailbox vor dem Auslands-Urlaub ab. Sonst zahlen Sie doppelt für verpasste Anrufe, die bei einem Besetztzeichen oder bei Nichterreichbarkeit auf Ihre deutsche Mailbox weitergeleitet werden. Zuerst für ein eingehendes Gespräch im Ausland und dann noch einmal für die Weiterleitung auf die deutsche Mailbox. © dpa
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Im Ausland wählen sich Handys automatisch in ein verfügbares Netz ein. Allerdings ist das nicht immer auch das billigste. Deshalb sollte man schon vor dem Urlaub den günstigsten Anbieter im jeweiligen Land heraussuschen. Oft handelt es sich dabei sogar um einen Partner Ihres Mobilfunk-Anbieters. © dpa
Handy-Tipps für den Urlaub
In das günstige Auslands-Netz wählt man sich im Urlaubsland von Hand ein. Dafür deaktiviert man im Einstellungsmenü die automatische Netzsuche. So kann man auch erzwingen, dass sich das Handy ins deutsche Netz einwählt, wenn man nahe der Grenze Urlaub macht. © dpa
Handy-Tipps für den Urlaub
Man sollte sich vor dem Urlaub informieren, ob sich die Form der Steckdosen oder die Netzspannung im Urlaubsland von Deutschland unterscheiden. © dpa
Handy-Tipps für den Urlaub
Zwar sind die in Deutschland üblichen Steckdosen weltweit verbreitet, doch schon in Großbritannien findet man sie nicht. Wenn nötig sollten Sie also einen Adapter kaufen, damit das Ladegerät Ihres Handys in die landestypische Steckdose passt. © dpa
Handy-Tipps für den Urlaub
Sonne, Meer und Sand können zur Gefahr für Ihr Handy werden. Die pralle Sonne kann Fehlfunktionen des Displays verursachen. Außerdem kann der Akku bei Hitze schneller leer werden.  © dpa
Handy-Tipps für den Urlaub
Wird ein Handy nass, sollte man es auf keinen Fall mit dem Föhn trocknen, da die Hitze die Technik beschädigen kann. Besser: Das Telefon in ein Glas voller Reis legen. Die Körner saugen die Feuchtigkeit auf. Sand in Anschlüssen oder zwischen den Handy-Tasten lassen sich am besten mit einem sehr feinen Pinsel entfernen. © dpa
Handy-Tipps für den Urlaub
Was tun, wenn das Handy im Urlaub geklaut wird? Zu aller erst sollten Sie schnellstmöglich Ihre Karte sperren lassen. Dazu wählen Sie die Service-Nummer Ihres Mobilfunk-Anbieters. © dpa
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Das sind die Diebstahl-Service-Nummern der gängigen Anbieter: T-Mobile: +49 1803/ 30 22 02, Xtra: +49 1805/ 22 94 94, Vodafone: +49 172/ 12 12, Callya: +49 172/ 2 29 11, E-Plus: +49 177/ 10 00, Free & Easy: +49 177/ 11 50, O2: +49 179/ 5 52 22, Loop: +49 179/ 5 52 82 © AP
Handy-Tipps für den Urlaub
Außerdem sollten Sie den Handy-Klau immer auch der Polizei vor Ort melden. Die Fälle, in denen Bestohlene ihr Handy wieder zurück bekamen sind zwar ziemlich selten. Aber man sollte zur Sicherheit seine IMEI-Nummer kennen, mit der ein gestohlenes Handy eindeutig identifiziert werden kann. Wenn Sie die Kombination *#06# eingeben, zeigt Ihr Handy diese Nummer an. © AP
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Über die Notrufnummer 112 erreichen sie in allen 27 EU-Staaten sowie in Liechtenstein, Norwegen und der Schweiz sowie auf Island Hilfe. Die Leitstellen alarmieren je nach Notfall Polizei, Feuerwehr oder den Rettungsdienst. Sie sollen Notrufe in verschiedenen Sprachen bearbeiten können. © AP
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In jedem Fall sollte ein Internet-fähiges Handy nicht so eingestellt sein, dass es sich automatisch ins Web einwählt. Das kann im Ausland sehr teure Gebühren nach sich ziehen. © dpa

Beim Umsatz ewartet Samsung einen Anstieg von 19 Prozent auf etwa 47 Billionen Won (33,3 Mrd Euro). Das konzernweite Wachstum fiel dabei geringer aus als von Marktexperten erwartet. Über das mögliche Nettoergebnis machte das Unternehmen zunächst keine Angaben.

Im ersten Quartal 2012 war der Überschuss mit 5,05 Billionen Won dank der Smartphone-Euphorie auf Rekordhöhe gestiegen. Dagegen wurde das Chip-Geschäft von sinkenden Preisen und Überkapazitäten belastet. Auch die Schuldenkrise in Europa, die sich in einigen Ländern auf den Verkauf von Konsumgütern wie Fernseher auswirkt, wird von Samsung mit Sorge verfolgt.

Nach Einschätzung von Marktbeobachtern profitiert der Konzern vor allem von der weiterhin ungebremsten Nachfrage nach Smartphones der Galaxy-Reihe, insbesondere des neuen Flaggschiffmodells Galaxy S3. Samsung setzte im zweiten Quartal schätzungsweise 49 Millionen Smartphones ab, wie die nationale Nachrichtenagentur Yonhap berichtete. Das seien jedoch weniger als Analysten erwartet hätten. Es habe angesichts der kräftigen Nachfrage Lieferprobleme gegeben habe, hieß es.

Im Markt für Smartphones kämpft Samsung insbesondere mit Apple um die Vormachtstellung. Begleitet wird der Wettbewerb von einem Rechtsstreit um Patente und Designmuster, den beide Konzerne weltweit austragen. Zuletzt mussten die Südkoreaner ein gerichtliches Verkaufsverbot in den USA für das Smartphone Galaxy Nexus hinnehmen, das auf dem Betriebssystem Android läuft. Um das Verbot zu umgehen, plant der südkoreanische Hersteller ein Software-Update.

Nach Berechnungen der Marktforscher von Strategy Analytics hat Samsung im ersten Quartal 2012 insgesamt 93,5 Millionen Handys verkauft. Damit haben die Südkoreaner den Wettbewerber Nokia vom Spitzenplatz in der Branche nach 14 Jahren verdrängt.

dpa

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