Ritter Sport Olympia, Yes-Törtchen und Co.

Wie sich Fans über Facebook ihre Lieblingsprodukte zurückholen

Jeder Facebook-Nutzer kann mit wenigen Klicks eine Gruppe eröffnen und Proteste organisieren. So forderten viele Fans Charlie Sheen in der Serie „Two and a Half Man“ zurück. Diese Aktion blieb trotz tausender Fans erfolglos. Dass Online-Aktionen aber auch oft Erfolg haben, zeigen einige Beispiele.

Ritter Sport Olympia

Ritter Sport Olympia (Foto: Hersteller)

Viele Schokoladenfans sorgten via Facebook für eine Revolte, als die Firma Ritter Sport die Sorte „Olympia“ aus dem Sortiment nehmen wollte. Zahlreiche „Olympia“-Fans protestierten über Facebook mit dem Anliegen, die begehrte Sorte in die Läden zurückzubekommen. Ritter Sport reagierte und brachte die „Olympia“ wieder zurück auf den Markt.

Labello Fruity Shine Cherry

2005 wurde der Labello Fruity Shine Cherry, ein Lippenpflegestift mit Kirschgeschmack, zugunsten einer anderen Fruchtvariante aus dem Programm genommen. Über Facebook formierte sich reger Widerstand. Es setzte sich eine wahre Cherry-Bewegung in Gang. Labello reagierte, und die Fans bekamen ihren beliebten Lippenpflegestift zurück.

Emmi Yogi DrinkApfel

Den Yogi Drink gibt es seit Mitte der 70er Jahre zu kaufen. Sieben Jahre lang war der Yogi Drink nicht erhältlich. Nachdem Tausende von Konsumenten auf Facebook das Apfel-Getränk zurückverlangten, steht es seit September 2009 wieder in den Schweizer Kühlregalen.

Yes-Törtchen

Yes-Törtchen (Foto: Hersteller)

1981 wurde das Yes-Törtchen in Deutschland erstmals verkauft. Besonders die ausgefallenen Fernseh-Werbespots, die das Produkt als kleine Geburtstagstorte mit einer Kerze zeigten, machten das Yes-Törtchen so populär. 2003 nahm Nestlé die Süßigkeit vom Markt. Seit April 2011 ist das Törtchen dank des Fan-Engagements wieder erhältlich.

Fanta Mango

Bis 2003 war Fanta Mango fester Bestandteil im Coca-Cola-Sortiment. Dann nahm das Unternehmen das Getränk aus dem Programm. Im März 2011 wurde Fanta Mango wieder dauerhaft ins Sortiment aufgenommen, da die Nachfrage bei der Konsumenten-Hotline und über Facebook-Fanseiten außerordentlich hoch war. Dies machte den Verantwortlichen im Hause Coca-Cola klar: Fanta Mango muss zurück in die Ladenregale.

Von Vanessa Richter

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