Mit wenigen Klicks können Nutzer viele Gefahren beim Internetsurfen umgehen

Sicher vor Spionen im Internet: So schützen Sie sich vor Gefahren

Unerwünschte Mitleser aussperren: Schon wenige Tricks bringen viel Sicherheit im WWW. Foto: dpa

Viele deutsche Internetnutzer sind zu leichtsinnig – sagt zumindest eine Infratest-Studie im Auftrag von Microsoft. 21 Prozent der Nutzer haben demnach keinen aktuellen Virenschutz, fast ein Drittel öffnet Mails von unbekannten Absendern. Dabei lauern genau hier einige der größten Gefahren im Netz.

Sichere E-Mails

Generell gilt: Finger weg von Dateianhängen bei E-Mails unbekannter Absender. Auch die Mails selbst können im HTML-Code schädliche Programme einschleusen. Am sichersten sind Nutzer, die die Mail-Anzeige bei ihrem Anbieter vom HTML- auf den Text-Modus umstellen. Damit verzichtet man zwar auf bunte Grafiken, unterbindet jedoch die Ausführung versteckter Programme.

Sicheres Surfen

Beim Surfen im Netz mit Browsern wie Firefox, Opera oder Internet Explorer sollten Nutzer die Funktionen der Cookies einschränken. Dies sind Dateien, mit denen Webseiten Einstellungen auf dem Nutzer-PC speichern, wie beispielsweise den Warenkorb eines Onlineshops. Damit die Informationen nicht von anderen Seiten ausgelesen werden können, sollte man diese Funktion nur einschalten, wenn sie benötigt wird, und seine Cookies regelmäßig löschen.

Ein weiteres Risiko ist Java-Script. Neben sinnvollen Inhalten wie animierten Menüs können Skripte auch schädliche Funktionen ausführen. Auch hier gilt: Nur einschalten, wenn notwendig. Mit Opera geht das zum Beispiel per Schnellmenü, bei Firefox hilft die Erweiterung Noscript.

Sichere Verbindung

Verschlüsselung wird in Zeiten von Smartphones und mobilem Internet immer wichtiger. Wer sich zum Beispiel im Café über ein offenes WLAN in sein Mail-Konto einloggt, der riskiert, dass das Passwort ausgespäht wird. Abhilfe schafft eine SSL-Verbindung, die die Daten verschlüsselt überträgt. Diese erkennt man an Webadressen, die mit https:// statt http:// beginnen. Dienste wie Google-Mail und GMX leiten auf solche Adressen um, auch Facebook ist per https://www.facebook.com zu erreichen.

Sicher vor Viren

Gute Anti-Virenprogramme müssen nicht teuer sein: Hersteller wie Avira (avira.com/de), AVG und Avast bieten mit ihren kostenlosen Versionen bereits guten Schutz an. Keine gute Idee: Einfach nach Begriffen wie „Antivirus“ googeln und blindlings Seiten anklicken. Hier verbergen sich oft genau die Art von Eindringlingen, vor denen man sich eigentlich schützen will.

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