Sicherheitsfirma warnt: Weiterer Mac-Trojaner ist unterwegs

Frankfurt. Mac-Nutzer müssen mit weiteren Viren-Angriffen auf ihre Computer rechnen. Wie die IT-Sicherheitsfirma Kaspersky Lab mitteilte, ist ein neuer Mac-Trojaner in Umlauf.

Es handele sich um das Schadprogramm SabPub, das über Word-Dokumente verbreitet werde und eine Java-Schwachstelle unter Mac OS X ausnutze. Als Thema der Word-Texte werde oft Tibet oder der Dalai Lama gewählt. Mit SabPub soll ein Botnetz aufgebaut werden, das unter anderem für Datenspionage benutzt werden kann.

In den vergangenen Woche machte schon das Flashfake/Flashback-Botnetz Schlagzeilen, das mit seinen Schädlingen mehr als 700.000 Rechner infizierte, von denen 98 Prozent auf Mac OS X liefen. Kaspersky Lab-Gründer Eugene Kaspersky erklärte dazu, Cyber-Kriminalität sei ein Geschäft und das Geschäft folge immer dem Geld. "Ab einem Marktanteil von fünf bis sieben Prozent - wie es derzeit für Mac OS X der Fall ist - kann das Ganze wirtschaftlich interessant werden." Dabei seien gerade Mac-Rechner verwundbar, da die Nutzer oft keine Sicherheitssoftware einsetzten. Weitere böse Überraschungen seien möglich. (dapd)

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.