Tipps für Fortgeschrittene

7 geheime, aber nützliche Facebook-Funktionen: Ja, den Suchverlauf kann man löschen!

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Viele nützliche Facebook-Funktionen sind gut versteckt.

Facebook ist im Alltag vieler Menschen omnipräsent. Es vereinfacht den Austausch von Neuigkeiten, das Netzwerken und dient inzwischen fast allen Unternehmen als wichtiges Marketing-Instrument. Doch kennen Sie alle Funktionen? Wir haben sieben sehr gut versteckte Optionen gefunden, die das Benutzen der Plattform einfacher machen.

Seit seiner Gründung 2004 hat Facebook einen zum Teil sehr wichtigen Platz im Leben vieler Menschen auf der Welt gefunden. Man kann hier einfach und unkompliziert Nachrichten versenden, Neuigkeiten austauschen, Bilder hochladen und Veranstaltungen ansehen. Inzwischen informieren sich manche User gezielt auf Facebook über das Weltgeschehen, und für die meisten relevanten Unternehmen führt in Sachen Marketing an Facebook kein Weg vorbei. Dennoch sind viele Funktionen, die Facebook zur Vereinfachung seiner Plattform anbietet, nicht gerade offensichtlich. 

1. Den Newsfeed aufräumen

Jeden Tag werden Millionen Beiträge auf Facebook geteilt. Egal, wie viele Freunde man hat oder Seiten man liket, der Newsfeed ist immer voll. Oft auch mit Inhalten, die einen selber gar nicht interessieren und unter denen dann die Neuigkeiten des besten Freundes eventuell sogar untergehen. Hier hat Facebook eine kleine Funktion erstellt, um den Strom an Neuigkeiten nach eigenen Prämissen zu filtern: Klicken Sie dazu einfach in der rechten Menüleiste neben dem „Newsfeed“-Feld auf die drei Punkte. Anschließend können Sie euren Newsfeed individuell anpassen, wie die Website t3n feststellt.

2. Den Suchverlauf bearbeiten oder löschen

Manchmal möchte man nicht, dass jemand anderes weiß, wonach oder nach wem man auf Facebook sucht. Zwar sollte man sich immer im Klaren sein, dass sich Facebook wohl alles merkt, aber der Online-Experte Felix Beilharz hat auf seiner Website einen nützlichen Tipp bereitgestellt, wie man bestimmte Suchanfragen zumindest aus seinem Verlauf löschen kann. Wahlweise kann man auch gleich die gesamte Historie löschen. Hierfür klicken Sie einfach links von der Lupe oben in das Suchfeld und dann auf Bearbeiten.

3. Die Nachrichtenanfragen checken

Facebook zeigt Nachrichten von Menschen, mit denen man nicht direkt verbunden ist, nicht im allgemeinen Postfach an. Daher lohnt es sich, hin und wieder im Postfach einen Blick in den Reiter Nachrichtenanfragen zu werfen, wie der Online-Experte weiter feststellt. Es könnte durchaus sein, dass hier jemand eine Nachricht hinterlassen hat, die man selber wochenlang nicht gesehen hat. Keine Sorge: Kettenmails oder Werbeanschreiben landen im Ordner gefilterte Nachrichten (der Spamordner).

4. Das automatische Abspielen von Videos abschalten

Facebook ist längst dem Alter entwachsen, als dort hauptsächlich persönliche Statements gepostet wurden. Inzwischen finden sich im Neuigkeiten-Feed enorm viele Videos. Möchten Sie nicht, dass diese beim Durchstöbern immer automatisch starten (und damit auch Datenvolumen fressen), dann gibt es die Möglichkeit, das abzuschalten: Gehen Sie einfach unter „Einstellungen“ auf den Reiter „Videos“ und schalten Sie dann die Videoausführung aus. Die Website netzwelt.de hat dies in einem Video auch noch mal anschaulich vorgemacht.

5. Die „Gefällt mir“-Angaben verbergen

Manchen Seiten auf Facebook muss man folgen, um ihre Inhalte zu sehen. Doch auch hier ist es ähnlich wie bei Punkt drei einfach eine Frage der Privatsphäre, ob Sie möchten, dass jeder weiß, was Ihnen so gefällt. Daher gibt es die Möglichkeit, genau dies zu verhindern, indem Sie ihr eigenes Profil aufrufen, dann auf „mehr“ klicken und anschließend die Auswahl „Gefällt mir“ ansteuern. Hier können Sie nun bei einzelnen Seiten, ganzen Kategorien oder einfach allen Seiten, denen man folgt, die Privatsphäreeinstellungen ändern, wie die Website in einem weiteren Video zeigt.

6. Das eigene Profil aus Google entfernen

Gibt man bei Google seinen eigenen Namen ein und ist mit demselben auch bei Facebook registriert, so landet man mit diesem Profil unweigerlich ganz weit vorne in der Suche. Die Befürchtung, dass das Unternehmen bei der Google-Suche ihres Bewerbers auf dessen Privatfotos stoßen könnte, ist also nicht ganz unberechtigt. Aber auch hier gibt es Abhilfe, wie die Seite chip.de aufzeigt: Gehen Sie rechts oben auf die Einstellungen, anschließend links auf den Reiter „Privatsphäre“ und wählen Sie aus, dass Suchmaschinen ihr Profil nicht mehr anzeigen können. Bei der Google-Suche sind sie ab sofort sicher.

7. Das Auschließen einzelner Personen

Das klingt zugegebenermaßen erst einmal hart, hat aber durchaus einen relevanten Hintergrund. Zwar können Sie beim Posten eines eigenen Beitrages bekannterweise ganze Listen angeben, die diesen Beitrag nicht sehen sollten, aber tatsächlich ist es auch möglich, einzelne Personen anzugeben, die ihn aus diesem oder jenem Grund nicht sehen sollen, wie Felix Beilharz erklärt. Auch hier gilt: Privatsphäre muss sich nicht erklären. Um zu verhindern, dass ihr Beitrag bei bestimmten Menschen im Newsfeed auftaucht, wählen sie vor der Veröffentlichung einfach Benutzerdefiniert aus und benennen Sie entsprechende Nutzer.

MH

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