Das neue Silent Hill kehrt zu seinen Wurzeln zurück

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Wer ist der Typ im Sträflingsanzug? Was hat er getan? Und wieso ist er eigentlich in Silent Hill? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt von Downpour, dem neuesten Ableger der legendären Survival-Horror-Reihe Silent Hill.

München - Horror-Atmosphäre statt Dauer-Action: Dafür stand die Grusel-Reihe Silent Hill ursprünglich mal. Der neue Ableger Downpour will zu den Wurzeln der Serie zurückkehren. Der Test:

Story

Wer ist der Typ im Sträflingsanzug? Was hat er getan? Und wieso ist er eigentlich in Silent Hill? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt von Downpour, dem neuesten Ableger der legendären Survival-Horror-Reihe Silent Hill.

Dieses Mal schlüpft man in die Rolle des entflohenen Sträflings Murphy Pendleton, der nach einem Unfall seines Gefangenentransports im gewohnt nebelumhangenen Silent Hill landet. Im achten Teil der beliebten Survival-Horror-Reihe hat der Spieler die Aufgabe, die dunkle Vergangenheit des Protagonisten aufzudecken. Verfolgt wird Pendleton nicht nur von der Justizbeamtin Anne Marie Cunningham, sondern auch von einem Haufen blutrünstiger Monster. Im Laufe des Spiels findet Murphy Zeitungsausschnitte und Beweise, die dem Spieler die Vergangenheit des Hauptcharakters zunehmend eröffnen.

Gameplay

Kaum in Silent Hill angekommen, darf sich Murphy Pendleton auch schon mit der ansässigen Dämonenbrut herumschlagen. Die Gegner sehen mit ihren verzerrten Gliedmaßen und Fratzen wieder ziemlich surreal aus, was der Silent-Hill-Fan aber bekanntermaßen genau so mag.

Ein wichtiges Element spielt dieses Mal - neben dem bereits erwähnten Nebel - auch der Regen. Je mehr es schüttet, desto mehr Gegner greifen einen aus den Schatten an.

Das Kampfsystem ist wieder gelungen und lehnt sich an Silent Hill: Homecoming an. Man kann immer nur eine Schlagwaffe in der Hand halten - und die geht nach einer gewissen Zeit kaputt. So greift man ein Monster zunächst mit einem Rechen an, hat aber nach ein paar Schlägen nur noch einen Stock in der Hand. Die brüchigen Waffen sorgen nicht selten für Verzweiflung, wenn man mehreren Gegnern gleichzeitig gegenübersteht. Zum Glück gibt's ja noch Schusswaffen, die einem während des ganzen Spiels bleiben. Und die ziemlich wirksam gegen die Monster sind.

Ein cooles Element des Spiels ist abermals die Parallelwelt, in die Murphy desöfteren hineingezogen wird. Hier muss er schon Mal vor einem Energieball durch eine alte Fabrik um sein Leben rennen.

Fazit  

Wer mit den alten Silent-Hill-Spielen seine Freude hatte, der sollte auch bei "Downpour" einen Blick riskieren. Der Actionanteil macht dieses Mal nur einen geringen Teil des Spiels aus. Das Hauptaugenmerk des Spiels liegt auf dem ständigen Angstaufbau: Oft passiert nichts, außer, dass man furchteinflößende Geräusche hört. Plötzlich taucht ein Monster aus den Schatten auf.

Diese Unvorhersehbarkeit versetzt den Spieler ständig unter Hochspannung. Wem Horror-Atmosphäre wichtiger ist als Gemetzel am laufenden Band, der findet mit Silent Hill: Downpour einen gelungenen Gegenentwurf zur actionlastigen Resident-Evil-Reihe.

Genre: Survival Action

Hersteller: Konami

Für: Xbox 360 und Playstation 3

Altersfreigabe: Ab 18 Jahren

fro

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