Microsoft veröffentlicht Studie - Jeder vierte Computerbesitzer nutzt Raubkopien

Softwarepiraten: jung, männlich, gebildet und mit reinem Gewissen

So sieht er also aus, der typische Softwarepirat: jung, männlich, gebildet und ohne schlechtes Gewissen. Jeder sechste deutsche PC-Besitzer ist schon einmal zum Raubkopierer geworden und hat kostenpflichtige Software für Freunde kopiert und weitergegeben.

Das hat das Softwareunternehmen Microsoft auf der Grundlage einer Umfrage des Meinungsforschungsinstitut TNS Emnid mitgeteilt. 86 Prozent hatten dabei kein "schlechtes Gewissen", wie es hieß. Kopiert wird die Software zumeist von Männern. Die meisten sind demnach zwischen 14 und 29 Jahre alt (37 Prozent). 28 Prozent der Raubkopienutzer haben Abitur oder einen Universitätsabschluss.

Schüler führen den Angaben zufolge mit 38 Prozent die Täter-Liste der deutschen PC-Besitzer an, die schon einmal kostenpflichtige Software für Freunde kopiert oder weitergegeben haben. Auch wenn der Umfrage nach schon ein Viertel der deutschen Computerbesitzer einmal eine Raubkopie auf dem Computer hatte, so heißt das doch nicht, dass das Prinzip des geistigen Eigentums nicht anerkannt würde, wie Microsoft weiter erklärte.

85 Prozent der Befragten würde es nämlich stören, wenn eigenes geistiges Eigentum wie Bilder, selbstkomponierte Lieder oder Blogeinträge weitergegeben würden. (apn)

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