Steve Jobs: Präsentation trotz Krankheit

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Trotz schwerer Krankheit lässt es sich Steve Jobs (hier bei der Präsentation des iPad2) nicht nehmen, den Apple-Jüngern die neuesten Produkte und Entwicklungen persönlich vorzustellen.

Cupertino - Trotz seiner Krankheit lässt es sich Steve Jobs nicht nehmen, den Apple-Fans mehrere Neuheiten persönlich schmackhaft zu machen. Unter anderem sollen zwei Betriebssysteme vorgestellt werden.

Auf der hauseigenen Entwicklerkonferenz, die am kommenden Montag (6. Juni) beginnt, werden Jobs und sein Team die neueste Version des Mac-Betriebssystems OS X vorstellen - das System “Lion“ folgt auf den derzeit aktuellen “Snow Leopard“. Zudem steht die Premiere von iOS 5 an, dem Betriebssystem für die mobilen Geräte iPhone, iPod Touch und iPad. Gezeigt wird auch ein eigener Musikdienst namens iCloud, der die Vorteile verteilter Rechenzentren im Netz nutzt.

Apple-Faszination "iPad"

Apple will mit einem neuartigen Tablet- Computer an den Erfolg des iPhone und der zahlreichen Anwendungen für das Apple-Handy anknüpfen. © AP
“Wir nennen es iPad“, sagte Konzernchef Steve Jobs am Mittwoch bei der Vorstellung des mit Spannung erwarteten Geräts in San Francisco. © AP
Das iPad wird in den USA ab 499 Dollar angeboten. Die teuerste Variante mit UMTS-Modem und 64 Gigabyte Hauptspeicher soll 829 Dollar kosten. © AP
 Die ersten Geräte mit drahtlosem Internet (WiFi) sollen in zwei Monaten verfügbar sein, die UMTS-Variante soll in 90 Tagen auf den Markt kommen. © AP
Für das iPad erweitert Apple seinen Onlineladen iTunes um eine Buchabteilung “iBooks“, in der Titel der Großverlage Penguin, HarperCollins, Simon & Schuster, Macmillan sowie Hachette angeboten werden. Apple tritt damit gegen E-Book-Anbieter wie Amazon (“Kindle“) oder Sony an. © AP
Wie das iPhone kann das iPad aus dem iTunes Store von Apple außerdem mit Videos, Musik und kleinen Programmen (“Apps“) bestückt werden. © AP
Für das iPhone sind nach den Worten von Jobs inzwischen über 140 000 Anwendungen verfügbar. Die iPhone-Apps sollen alle auch auf dem iPad laufen. © AP
Das iPad wird wie das iPhone mit Fingergesten auf einem berührungssensitiven Bildschirm gesteuert. Im Gegensatz zu ultraleichten Laptops verfügt der Tafel-Computer nicht über eine Hardware-Tastatur. © AP
Texte werden wie beim Apple-Handy iPhone über virtuelle Tasten auf dem Display eingegeben. © AP
Passend zum iPad wird Apple eine Variante des Office-Pakets “iWork“ auf den Markt bringen, das aus einer Textverarbeitung, Tabellenkalkulation sowie einem Präsentationsprogramm besteht. © AP
Die drei iWorks-Anwendungen werden für jeweils zehn Dollar im iTunes-Store verkauft. Alle iPad-Modelle werden mit einer drahtlosen Internet-Verbindung (WiFi) angeboten, einige Modelle auch mit einem Mobilfunkmodem (UMTS). © AP
Wie beim iPhone werden die UMTS-Modelle des iPad zusammen mit dem Provider AT&T vertrieben. © dpa
Im Gegensatz zum iPhone sperren Apple und AT&T aber andere Provider nicht aus, sondern bieten das Gerät ohne “Netlock“ an. © dpa
iPad
Die neue Apple-Sensation iPad © ap
iPad
Die neue Apple-Sensation iPad © ap
Ipad
Die neue Apple-Sensation iPad © ap
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Die neue Apple-Sensation iPad © ap
iPad
Die neue Apple-Sensation iPad © ap
iPad
Die neue Apple-Sensation iPad © ap

Apple veröffentlichte am Dienstag den Fahrplan für die Entwicklerkonferenz, zu der alljährlich die Apple-Gemeinde strömt. Die Veranstaltung gehört zu den wichtigsten Pflichtterminen für Jobs. Doch seitdem sich der Apple-Gründer und Konzernchef Mitte Januar eine gesundheitsbedingte Auszeit genommen hat, werden seine raren öffentlichen Auftritte mit besonders großer Aufmerksamkeit verfolgt. Es ist weder bekannt, was Jobs genau fehlt, noch wann er wieder voll ins Tagesgeschäft einsteigt. Die Apple-Aktie stieg vorbörslich um 1 Prozent, als die Nachricht von Jobs' Erscheinen publik wurde.

Apple ist derzeit so erfolgreich unterwegs wie kaum ein zweites Unternehmen. Zuletzt wirbelte der kalifornische Elektronikkkonzern mit dem Tablet-Computer iPad den gesamten Markt durcheinander, nachdem ihm dies schon zuvor mit dem iPhone-Handy und dem iPod-Musikspieler gelungen war. Jobs gilt als geistiger Vater all dieser Erfolgsprodukte, entsprechend nervös reagierten sowohl Fans als auch Anleger auf das Bekanntwerden seiner gesundheitlichen Probleme.

dpa

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