Neue Medienstudie gibt Aufschluss

Diese Apps liegen bei Pendlern ganz weit vorn

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Ob Wetter, Musik oder Facebook: das Smartphone ist bei den meisten Pendlern auf dem Weg zur Arbeit Informations- und Unterhaltungsmedium zugleich.

München - Ob im Zug, Bus oder S-Bahn, mit dem Smartphone oder dem Tablet: Wir sind internetsüchtig! Eine neue Studie von 'mediaplus' gibt Einblicke in das Surf-Verhalten von Pendlern.

Vor ein paar Jahren waren es noch die Zeitungen, Bücher oder MP3-Player - heute sind es vor allem Smartphones und Tablets, mit denen viele der 40 Millionen Pendler in Deutschland zu sehen sind. Laut einer von 'mediaplus' durchgeführten Studie zum Nutzungsverhalten von Mobilgeräten, bei der 2.114 Personen befragt wurden, besitzen 96 Prozent aller Teilnehmer ein Smartphone. 42 Prozent gaben an, sogar noch über ein Tablet zu verfügen. Demnach kämen Smartphones eher auf kürzeren Strecken zum Einsatz - Tablets eher auf längeren Fahrzeiten (85 Prozent).

Die sechs Pendler-Typen

Eines der Hauptthemen der Studie ist es, die befragten Personen in sogenannte Pendler-Typen zu klassifizieren. So können sich Werbe-Experten zukünftig an diese Ergebnisse richten, um Werbung noch besser auf den jeweiligen Typ von Pendler zuzuschneiden.
Demnach gibt es laut Studie insgesamt sechs Typen: der erste Typ von Pendler wird als "Always on the run"-Gruppe beschrieben, gefolgt von den "Social Networkers",  "Mobile Addicts", "Laid Backs", "Actives" und den "Weekend Travelern".
Die jeweiligen Gruppen werden durch bestimmte Faktoren charakterisiert, wie zum Beispiel dem Alter, Berufstätigkeit und Offenheit für neue Produkte. Zudem setzt sich die Studie mit folgenden Fragen auseinander: Welche Apps nutzen die Pendler während ihrer "Wartezeit" im Berufsverkehr– und wie oft? Sind sie Werbung gegenüber aufgeschlossen? Über welche Kanäle sind sie zu erreichen?
Die Untersuchung des Surfverhaltens der Pendler und die daraus resultierenden Ergebnisse sollen den Werbetreibenden aufzeigen, dass verschiedene Zielgruppen durch genau gesetzte Werbung sehr gut zu erreichen sind.
So zeigen die Ergebnisse etwa, dass es bei den meisten Pendlern darum geht, sich kurz einen Informationsüberblick zu verschaffen. So gaben 87 Prozent der Pendler an, zu prüfen, ob sie einen Anruf oder eine SMS erhalten haben. Sie lesen SMS oder E-Mails (84 Prozent) schauen auf die Uhr (79 Prozent) oder in die sozialen Netzwerke (58 Prozent), checken den Wetterbericht (57 Prozent) oder lesen Nachrichten (52 Prozent). Die meisten Pendler erledigen das über Apps (63 Prozent) aus den Bereichen Kommunikation, sozialen Netzwerken, Nachrichten und Zeitungen, Verkehr bzw. Navigation und Musik. Dabei ist Facebook die am häufigsten genutzte App (83 Prozent), gefolgt von YouTube, WhatsApp, Amazon und Google Maps.

Doch bei all der Nutzung gibt es auch Unterschiede. So wird morgens die Zeit zur Arbeit hauptsächlich dafür genutzt, um zu lesen, besonders zum Konsumieren von Nachrichten. Die am häufigsten genutzten Apps sind hier Spiegel Online (21 Prozent), n-tv (14 Prozent), Bild (16 Prozent) sowie iBooks und Amazon Kindle (15 Prozent). Abends hingegen steht eher Entspannung auf dem Programm. Es werden eher Kommunikations-Programme wie WhatsApp (67 Prozent) oder der Facebook Messenger (15 Prozent) geöffnet.

Nutzer: Bitte keine Werbung

Laut Studie von 'mediaplus' gilt als eine der größten Herausforderungen die hohe Ablehnung gegenüber In-App-Werbung. Rund 70 Prozent der Befragten – unter den 18- bis 35-Jährigen sogar knapp 80 Prozent - stören sich an Werbung, die in Apps eingeblendet wird. Lediglich ein Viertel antwortete hier, dass Werbung für sie kein Störfaktor ist.

Handy-Tipps für den Urlaub

Handy-Tipps für den Urlaub
Grund zur Freude: Zum 1. Juli sind die Preise für das Telefonieren mit dem Handy zwischen EU-Ländern gesunken. Wer EU-weit “simst“, also Kurznachrichten verschickt, muss pro SMS nur noch maximal 11 Cent zahlen (ohne Mehrwertsteuer). © dpa
Handy-Tipps für den Urlaub
Ein Telefonat darf nur noch bis zu 43 Cent pro Minute kosten, eingehende Anrufe höchstens 0,19 Cent. Fürs Surfen, e-mail, Foto oder Film herunterladen werden pro übertragenem Megabyte maximal 1 Euro berechnet. Aber Vorsicht... © AP
Handy-Tipps für den Urlaub
Handy-Telefonate aus Nicht-EU-Ländern können immer noch richtig teuer werden: Ein Anruf aus der Türkei kostet bei den vier großen Mobilfunkanbietern T-Mobile, Vodafone, O2 und E-Plus mindestens 1,49 Euro pro Minute. Das teilt die Stiftung Warentest mit. © AP
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Auch bei Urlaubs-Telefonaten aus der Schweiz und Kroatien werden bis zu 1,49 Euro fällig. Gespräche aus  Tunesien kosten pro Minute zwischen zwei und drei Euro. © AP
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Wenn Sie Ihren Urlaub im Ausland verbringen, dann zahlen Sie für eingehende Anrufe, aber auch für eingehende Bilder-Nachrichten. Pro MMS kann das je nach Größe der Bilder und Anbieter bis zu 4,50 Euro kosten. © dpa
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Wichtig: Schalten Sie Ihre Mailbox vor dem Auslands-Urlaub ab. Sonst zahlen Sie doppelt für verpasste Anrufe, die bei einem Besetztzeichen oder bei Nichterreichbarkeit auf Ihre deutsche Mailbox weitergeleitet werden. Zuerst für ein eingehendes Gespräch im Ausland und dann noch einmal für die Weiterleitung auf die deutsche Mailbox. © dpa
Handy-Tipps für den Urlaub
Im Ausland wählen sich Handys automatisch in ein verfügbares Netz ein. Allerdings ist das nicht immer auch das billigste. Deshalb sollte man schon vor dem Urlaub den günstigsten Anbieter im jeweiligen Land heraussuschen. Oft handelt es sich dabei sogar um einen Partner Ihres Mobilfunk-Anbieters. © dpa
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In das günstige Auslands-Netz wählt man sich im Urlaubsland von Hand ein. Dafür deaktiviert man im Einstellungsmenü die automatische Netzsuche. So kann man auch erzwingen, dass sich das Handy ins deutsche Netz einwählt, wenn man nahe der Grenze Urlaub macht. © dpa
Handy-Tipps für den Urlaub
Man sollte sich vor dem Urlaub informieren, ob sich die Form der Steckdosen oder die Netzspannung im Urlaubsland von Deutschland unterscheiden. © dpa
Handy-Tipps für den Urlaub
Zwar sind die in Deutschland üblichen Steckdosen weltweit verbreitet, doch schon in Großbritannien findet man sie nicht. Wenn nötig sollten Sie also einen Adapter kaufen, damit das Ladegerät Ihres Handys in die landestypische Steckdose passt. © dpa
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Sonne, Meer und Sand können zur Gefahr für Ihr Handy werden. Die pralle Sonne kann Fehlfunktionen des Displays verursachen. Außerdem kann der Akku bei Hitze schneller leer werden.  © dpa
Handy-Tipps für den Urlaub
Wird ein Handy nass, sollte man es auf keinen Fall mit dem Föhn trocknen, da die Hitze die Technik beschädigen kann. Besser: Das Telefon in ein Glas voller Reis legen. Die Körner saugen die Feuchtigkeit auf. Sand in Anschlüssen oder zwischen den Handy-Tasten lassen sich am besten mit einem sehr feinen Pinsel entfernen. © dpa
Handy-Tipps für den Urlaub
Was tun, wenn das Handy im Urlaub geklaut wird? Zu aller erst sollten Sie schnellstmöglich Ihre Karte sperren lassen. Dazu wählen Sie die Service-Nummer Ihres Mobilfunk-Anbieters. © dpa
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Das sind die Diebstahl-Service-Nummern der gängigen Anbieter: T-Mobile: +49 1803/ 30 22 02, Xtra: +49 1805/ 22 94 94, Vodafone: +49 172/ 12 12, Callya: +49 172/ 2 29 11, E-Plus: +49 177/ 10 00, Free & Easy: +49 177/ 11 50, O2: +49 179/ 5 52 22, Loop: +49 179/ 5 52 82 © AP
Handy-Tipps für den Urlaub
Außerdem sollten Sie den Handy-Klau immer auch der Polizei vor Ort melden. Die Fälle, in denen Bestohlene ihr Handy wieder zurück bekamen sind zwar ziemlich selten. Aber man sollte zur Sicherheit seine IMEI-Nummer kennen, mit der ein gestohlenes Handy eindeutig identifiziert werden kann. Wenn Sie die Kombination *#06# eingeben, zeigt Ihr Handy diese Nummer an. © AP
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Über die Notrufnummer 112 erreichen sie in allen 27 EU-Staaten sowie in Liechtenstein, Norwegen und der Schweiz sowie auf Island Hilfe. Die Leitstellen alarmieren je nach Notfall Polizei, Feuerwehr oder den Rettungsdienst. Sie sollen Notrufe in verschiedenen Sprachen bearbeiten können. © AP
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In jedem Fall sollte ein Internet-fähiges Handy nicht so eingestellt sein, dass es sich automatisch ins Web einwählt. Das kann im Ausland sehr teure Gebühren nach sich ziehen. © dpa

pk

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