"taz": Kompromiss um "tagesschau"-App

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Zeitungsverleger haben gegen die kostenlose "Tagesschau"-App der ARD geklagt. Die Verleger betrachten App als unfaire Konkurrenz zu ihren eigenen Angeboten, die kostenpflichtig sind.

Berlin - Im Streit um die Internet-Angebote von ARD und ZDF kommen sich Zeitungsverleger und öffentlich-rechtliche Sender laut einem Zeitungsbericht näher.

Nach einem Entwurf für eine “Gemeinsame Erklärung“, die der “tageszeitung“ (taz/Montag) vorliegt, sind ARD und ZDF bereit, ihre Online-Präsenz so zu gestalten, dass sie keine Konkurrenz zu den “text-/fotogeprägten Angeboten der Zeitungen darstellen“.

Offen ist, ob damit die Internet-Auftritte der Zeitungen oder gedruckten Blätter gemeint sind. Ein Sprecher des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) sagte der Nachrichtenagentur dpa, der Inhalt des Papiers gebe einen früheren Gesprächsstand wieder. Man sei zuversichtlich, bis Ende Februar einen Kompromiss zu erzielen. Beide Seiten hätten bis dahin Stillschweigen vereinbart.

Ein ARD-Sprecher betonte, am Ende der Beratungen werde ein Papier stehen, mit dem alle Seiten einverstanden sind. Dies schließe auch alle ARD-Intendanten ein. Die ARD-Intendanten kommen am 7. Februar in Erfurt zu einer regulären Sitzung zusammen.

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Im Kalender kann man wichtige Ereignisse hinzufügen, ändern und nachfragen. © dpa
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Wie zum Beispiel "Trage ein Meeting für 9 Uhr ein", ... © dpa
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... oder aber "Wie sieht mein restlicher Tag aus?" © dpa
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Auch das Weckerstellen funktioniert mit einem einfachen Befehl: "Weck mich in acht Stunden" © dpa
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Wenn man gerade im Ausland ist und wissen möchte wie viel Uhr es zu Hause ist kann man schnell fragen: "Wie viel ist Uhr ist es in München?" © dpa
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Der Timer lässt sich verbal bedienen: "Setze den Timer auf zehn Minuten." © dpa
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Wenn man wissen möchte, wo sich seine Freunde befinden, fragt man ab sofort sein iPhone: "Wo ist Thomas?" © dpa
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Das bietet gerade für eifersüchtige Partner einen großen Vorteil. Mit einem Befehl einfach herausfinden, wo sich sein Schatz gerade herumtreibt. Das ist aber nur möglich, wenn dieser auch zugestimmt hat, dass man ihn orten darf. © dpa
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Damit kann man auch die Sprachfunktion für die Navigation nutzen. "Wie komme ich nach Hause?" kann man manchmal leichter sprechen als schreiben. © dpa
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Lokale Örtlichkeiten können auch einfach abgefragt werden wie zum Beispiel: "Wo gibt es den nächsten Kaffee?" © dpa
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Auch wichtig könnte das sein, wenn man mit seinem Auto stehen geblieben ist: "Finde eine Tankstelle, die zu Fuß erreichbar ist." © dpa
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Eine kurze  SMS kann sprachlich verfasst werden. Da hat man beide Hände frei und sagt seinem besten Freund kurz, dass man in zehn Minuten da ist. © dpa
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Musik lässt sich mit dem Siri-Assistenen bedienen. So kann man den Befehl geben: "Spiele The Beatles" © dpa
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Notizen sagen und speichern oder aufrufen lassen: "Finde meine Restaurant-Notiz". © dpa
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Keine große Veränderung, aber weiterhin möglich: "Rufe Papa an". © dpa
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Eine sehr wichtige Sprachbedienungsfunktion: Die Erinnerung. "Erinnere mich daran, Blumen mitzubringen". Oder "Geburtstag meiner Frau nicht vergessen." © dpa
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Für Geschäftsleute, die schnell die Märkte abfragen müssen, gibt es eine Befehlsfunktion, die Ihnen mitteilt wie der Dax steht. © dpa
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Kann man heute zum Badesee? Anstatt manuell nachzuschauen, einfach kurz nachfragen. © dpa
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Mit dem Siri-Assistenen kann man auch mal eben schnell die Websuche betätigen. Dabei erkennt das Betriebssystem die verschiedenen Suchmaschinen. © dpa
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Zum Beispiel für den Smalltalk: Wie alt werden Hunde? Wann begann der zweite Weltkrieg und Ähnliches. © dpa
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In wie vielen Tagen ist Weihnachten? Auch diese Frage beantwortet das System. Und dann hat man genügend Zeit noch Geschenke zu kaufen. © dpa

Dem Papier zufolge soll eine eigenständige Berichterstattung in Textform bei ARD und ZDF im Internet die Ausnahme sein. Im Gegenzug sollen die Verleger soweit wie möglich auf eine eigenständige Video- und Audioberichterstattung verzichten. Zudem sollen die öffentlich-rechtlichen Netz-Beiträge einen “Sendungsbezug“ ausweisen. Lokale Berichterstattung soll Sache der Verlage sein. Der Kompromiss soll zunächst auf ein Jahr befristet sein, die Einhaltung regelmäßig überprüft werden.

Acht Zeitungsverlage hatten gegen die kostenlose “Tagesschau“-App geklagt. Die Anwendung bringt Inhalte des Internet-Angebots “tagesschau.de“ auf Smartphones und Tablet-Computer. Die Verleger betrachten dies als unfaire Konkurrenz zu ihren kostenpflichtigen Angeboten, da die App mit langen Texten neben “Tagesschau“-Videos “presseähnlich“ sei. Das Kölner Landgericht hatte der ARD und den Zeitungsverlegern eine außergerichtliche Einigung nahegelegt. Das Gericht will wieder am 22. März zusammentreten.

dpa

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