"Honeypot" für Android-Smartphones

Telekom lockt Handy-Hacker in Falle

Berlin - Immer öfters werden Handys mit Schadsoftware angegriffen. Jetzt schlägt die Deutsche Telekom zurück und stellt den Hackern eine Falle - mit einem virtuellen Topf voll Honig.

Was bisher in Rechenzentren betrieben wurde, habe die Telekom nun in einem ersten Prototyp auf einem Smartphone untergebracht. Die sogenannten „Honeypots“ täuschen in der Regel ein ungeschütztes Internet-Gerät vor. So sollen Angriffe mit Spam oder Schadsoftware provoziert werden. Die Schadprogramme werden dann analysiert, um einen Schutz dagegen zu entwickeln. Insgesamt legte die Telekom bisher nach eigenen Angaben 180 solcher Fallen aus und stößt damit auf bis zu 800.000 Hackerangriffe täglich.

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Der neue Prototyp ist speziell an das Google-Betriebssystem Android angepasst. Derzeit wird er laut Telekom auf einem Samsung Galaxy S4 und einem HTC Desire getestet. Die Geräte ließen sich komplett nutzen, während die Software Angriffe erkenne und die Daten an das Frühwarnsystem der Telekom weiterleite. Bislang hatte das Unternehmen Smartphone-Schädlinge beobachtet, indem sie die Netzwerkeigenschaften der Geräte auf einem Linux-System simulierten.

Die Sicherheitsmaßnahmen stellte die Telekom in ihrem Bericht „Sicherheit im Internet“ vor, den das Unternehmen zwei Mal im Jahr herausgibt.

dpa

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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