Ausgeklügelter Trojaner Duqu klaut Daten

Frankfurt/Main - Experten haben Details zum Trojaner Duqu herausgefunden. Die Programmierung sei ausgeklügelt und in komplexer Malware zu finden, die vermutlich von staatlichen Stellen erstellt wird.

“Unsere Schlüsse deuten darauf hin, dass der Code von einem Entwickler-Team der alten Schule geschrieben wurde“, erklärte Igor Soumenkov, Malware-Experte bei der Sicherheitsfirma Kaspersky Lab. Die vorgefundenen Technologien würden üblicherweise von “elitären Software-Entwicklern eingesetzt“ und seien fast nie in heutzutage verwendeten Schadprogrammen zu sehen.

Das Schadprogramm Duqu wurde vermutlich von gleichen Leuten geschrieben, die auch für den berüchtigten Stuxnet-Wurm verantwortlich waren. Die Hauptaufgabe von Duqu besteht den Angaben zufolge darin, eine Hintertür in ein Computersystem einzuschleusen, um den Diebstahl von Informationen zu ermöglichen. Duqu wird von den Kaspersky-Experten mit über einem Dutzend Vorfällen in Zusammenhang gebracht, bei denen die Opfer zumeist im Iran waren. Hauptziel des Programms sei der Diebstahl von Informationen zu industriellen Kontrollsystemen.

dapd

Rubriklistenbild: © dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.