Twitter geht gegen Witzediebstahl vor

San Francisco. Eine clevere Nachricht in 140 Zeichen - damit kann man sich auf dem Online-Netzwerk Twitter beliebt machen.

Da liegt die Versuchung für manche Nutzer nahe, einen guten Witz von jemand anderem einfach zu kopieren. Eine Autorin ist jetzt erfolgreich gegen Witzeklau auf Twitter vorgegangen. Mehrere Nachrichten seien in den USA gesperrt worden, nachdem die Frau sich bei Twitter wegen Urheberrechtsverletzung beschwert hatte, berichtete die Technologie-Webseite "The Verge".

Alle Nutzer bei Twitter können über ein Online-Formular Löschanträge auf der Basis des amerikanischen Urheberrechtgesetzes Digital Millennium Copyright Act (DMCA) stellen, wenn sie ihre Urheberrechte verletzt sehen. Nutzer können auch Drohungen und Spam melden.

"Ich habe Twitter erklärt, dass ich als Autorin mein Geld mit dem Witzeschreiben verdiene (und dass ich einige meiner Tweets benutze, um Sprüche zu testen)", habe die Frau erklärt. Andere Nutzer hatten die Inhalte einfach übernommen, ohne sie als Urheberin zu nennen. Sie habe sich über mehrere Spam-Profile beschwert, die das am laufenden Band auch bei anderen Nutzern täten. "The Verge" sagte sie, dass sie bereits zuvor solche Löschanfragen an Twitter gerichtet habe. Die Firma habe meist innerhalb weniger Tage reagiert. Die Frau hat ihr Twitter-Profil inzwischen für fremde Nutzer gesperrt. (dpa)

Rubriklistenbild: © dpa

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