Warnung vor Schadsoftware

US-Bundespolizei rät wegen VPNFilter zum Router-Neustart

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Wer über einen Router von Netgear ins Netz geht, sollte ihn einmal neu starten. Grund ist die Schadsoftware VPNFilter, die mit dieser Maßnahme abgewehrt werden kann. Foto: Armin Weigel

US-Strafverfolgungsbehörden beschäftigt derzeit die Malware VPNFilter. Das FBI empfiehlt Internetnutzern, ihren Router neu zu starten. Auch deutsche Nutzer sollten sich auf diese Weise schützen.

Washington (dpa/tmn) - Die US-Bundespolizei FBI rät Nutzern diverser Router der Hersteller TP-Link, Netgear und Linksys zu einem Neustart ihrer Geräte. Grund ist die mögliche Infektion mit einer schädlichen Software namens VPNFilter.

Der Neustart behebt die Infektion zwar nicht komplett, entfernt nach Angaben des US-Justizministeriums aber Teile der Software von betroffenen Geräten.

Eine Neuinfektion wird dadurch erschwert, dass die US-Strafverfolgungsbehörden eine Web-Adresse übernommen haben, über die VPNFilter nach einem Neustart Befehle abrufen will. Startet man den Router neu, kann die Software also keine neuen Informationen abrufen und sich nicht weiter verbreiten.

Nach einem Bericht von "heise online" sind nach aktuellen Erkenntnissen rund 500.000 Router betroffen. Die meisten davon sollen sich in der Ukraine befinden, aber auch Geräte in Deutschland seien betroffen. Genannt werden unter anderem die Linksys-Modelle E1200, E2500 und WRVS4400N, außerdem die Modelle DGN2200, R6400, R7000, R8000, WNR1000 und WNR2000 von Netgear, sowie der R600VPN von TP-Link.

Mitteilung des FBI (Englisch)

Mitteilung des US-Justizministeriums (Englisch)

Bericht von heise online

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