US-Ermittler haben Spur zu Google-Hacker

New York. Analysten sind nach den chinesischen Hacker-Angriffen auf die Suchmaschine Google einem der Urheber der Spionage-Attacke unmittelbar auf den Fersen.

Wie die „Financial Times“ am Montag berichtet, hat vermutlich ein freiberuflicher Sicherheitsberater das Programm geschrieben, das eine Sicherheitslücke in Microsofts Browser Internet Explorer ausgenutzt hat.

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Financial Times: US experts close in on Google hackers

Das Programm habe den Zugang zu fremden Computern geöffnet und anschließend Spionage-Software eingeschleust, schreibt die Zeitung unter Berufung auf einen Mitarbeiter der US-Regierung.

Bereits am Wochenende waren die Ermittler einer heißen Spur gefolgt, die in eine Eliteuniversität in Shanghai und eine Berufsschule in Lanxiang führte. Ziel der Attacken sei es gewesen, Firmengeheimnisse auszuspionieren und an Daten von chinesischen Dissidenten zu kommen.

Das sind die häufigsten Suchbegriffe bei Google

Voice of Germany
Platz 10: Suchbegriff "Voice of Germany" © dpa
Kate Middelton
Platz 9: Suchbegriff "Kate Middelton" © AP Images
Whitney Houston
Platz 8: Suchbegriff "Whitney Houston" © AP
iPad 3
Platz 7: Suchbegriff "iPad 3" © dpa
Bettina Wulff
Platz 6: Suchbegriff "Bettina Wulff" © dpa
Samsung Galaxy S3
Platz 5: Suchbegriff "Samsung Galaxy S3" © dpa
Felix Baumgartner
Platz 4: Suchbegriff "Felix Baumgartner" © dpa
Olympia 2012
Platz 3: Suchbegriff "Olympia 2012" © AP
Dirk Bach
Platz 2: Suchbegriff "Dirk Bach" © dpa
EM 2012
Platz 1: Suchbegriff "EM 2012" © dpa

Die neue Spur zu dem Sicherheitsberater erhärte den Verdacht weiter, dass die chinesische Regierung an den Attacken beteiligt sei, hieß es. Chinesische Beamte hätten einen speziellen Zugang zu der Arbeit des Mitte Dreißigjährigen gehabt, schreibt die Zeitung.

Von den Attacken waren neben Google mehr als 30 weitere amerikanische Unternehmen betroffen gewesen. Bislang hatte die chinesische Regierung jede Beteiligung daran entschieden abgestritten.

Die zehn meist gesuchten Nachrichten

Die Internet-Suchmaschine Google hat eine Liste der Nachrichten veröffentlicht, die im vergangenen Jahr bei den Internet-Nutzern am beliebtesten waren. Auf Platz zehn landete „Opel“. © dpa
Auf Platz neun der „Eurovision Songcontest 2009“. © dpa
Auf Platz acht landete der Suchbegriff „Handball WM“ © dpa
Der Regierung sei Dank. Das Schlagwort „Abwrackprämie“ landete auf Platz sieben. © dpa
Apple wird‘s freuen: „Iphone“ landete auf dem sechsten Rang. © dpa
Daumen hoch: „DSDS“ belegt den fünften Platz der Top Ten. © dpa
Den Platz auf dem Treppchen hat „Windows 7“ auf Platz vier knapp verpasst. © dpa
„Lotto“ erhält die Google-Bronze-Medaille, Platz drei. © dpa
Der King of Pop ist bei Google nicht mehr top. Nur Platz zwei für das Stichwort „Michael Jackson“. © dpa
2009 war das Jahr der Schweinegrippe. Keine Nachricht wurde häufiger gegoogelt, Platz eins. © dpa

dpa

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