Vergleich: Das iPad 2 und sein größter Konkurrent

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Das iPad 2 gibt es in Schwarz und Weiß mit vielen bunten Hüllen

München - Vergangene Woche war iFeiertag für alle Apple-Fans - das iPad 2 ist da! Wir zeigen, was der neue Tablet PC drauf hat und ziehen einen Vergleich mit dem größten Konkurrenten.

Das iPad 2 ist da. Und, noch viel wichtiger: Der erkrankte Apple-Boss Steve Jobs hat das neue iPad, das am 25. März in Deutschland erscheint, auf der Bühne in San Francisco höchstpersönlich vorgestellt. Vor Kurzem noch beinahe totgesagt, wirkte „Mr. Mac“ zwar spindeldürr, aber quicklebendig. Er schwärmte: „Wow – das ganze neue Zeug haut mich um. 2011 wird das Jahr des iPad 2.“

Apple-Faszination "iPad"

Apple will mit einem neuartigen Tablet- Computer an den Erfolg des iPhone und der zahlreichen Anwendungen für das Apple-Handy anknüpfen. © AP
“Wir nennen es iPad“, sagte Konzernchef Steve Jobs am Mittwoch bei der Vorstellung des mit Spannung erwarteten Geräts in San Francisco. © AP
Das iPad wird in den USA ab 499 Dollar angeboten. Die teuerste Variante mit UMTS-Modem und 64 Gigabyte Hauptspeicher soll 829 Dollar kosten. © AP
 Die ersten Geräte mit drahtlosem Internet (WiFi) sollen in zwei Monaten verfügbar sein, die UMTS-Variante soll in 90 Tagen auf den Markt kommen. © AP
Für das iPad erweitert Apple seinen Onlineladen iTunes um eine Buchabteilung “iBooks“, in der Titel der Großverlage Penguin, HarperCollins, Simon & Schuster, Macmillan sowie Hachette angeboten werden. Apple tritt damit gegen E-Book-Anbieter wie Amazon (“Kindle“) oder Sony an. © AP
Wie das iPhone kann das iPad aus dem iTunes Store von Apple außerdem mit Videos, Musik und kleinen Programmen (“Apps“) bestückt werden. © AP
Für das iPhone sind nach den Worten von Jobs inzwischen über 140 000 Anwendungen verfügbar. Die iPhone-Apps sollen alle auch auf dem iPad laufen. © AP
Das iPad wird wie das iPhone mit Fingergesten auf einem berührungssensitiven Bildschirm gesteuert. Im Gegensatz zu ultraleichten Laptops verfügt der Tafel-Computer nicht über eine Hardware-Tastatur. © AP
Texte werden wie beim Apple-Handy iPhone über virtuelle Tasten auf dem Display eingegeben. © AP
Passend zum iPad wird Apple eine Variante des Office-Pakets “iWork“ auf den Markt bringen, das aus einer Textverarbeitung, Tabellenkalkulation sowie einem Präsentationsprogramm besteht. © AP
Die drei iWorks-Anwendungen werden für jeweils zehn Dollar im iTunes-Store verkauft. Alle iPad-Modelle werden mit einer drahtlosen Internet-Verbindung (WiFi) angeboten, einige Modelle auch mit einem Mobilfunkmodem (UMTS). © AP
Wie beim iPhone werden die UMTS-Modelle des iPad zusammen mit dem Provider AT&T vertrieben. © dpa
Im Gegensatz zum iPhone sperren Apple und AT&T aber andere Provider nicht aus, sondern bieten das Gerät ohne “Netlock“ an. © dpa
iPad
Die neue Apple-Sensation iPad © ap
iPad
Die neue Apple-Sensation iPad © ap
Ipad
Die neue Apple-Sensation iPad © ap
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Die neue Apple-Sensation iPad © ap
iPad
Die neue Apple-Sensation iPad © ap
iPad
Die neue Apple-Sensation iPad © ap

Das neue iPad (kommt von Beginn an in Schwarz und erstmals auch in Weiß) bietet technisch einige Neuigkeiten. Es ist 33 Prozent dünner als bisher – nur noch 8,8 statt 13,4 Millimeter. Das ist sogar schmaler als das iPhone 4 (9,3 Millimeter). Jobs: „Es fühlt sich völlig anders an als bisher.“

Die wichtigsten Details: Apple-A5-Prozessor mit zwei Kernen, doppelt so schnell wie bisher. Grafik-Hardware laut Apple neunmal schneller. Zwei Kameras, vorne für Videochats, hinten für Schnappschüsse und HD-Videos. Trotzdem soll der Akku des iPad 2 weiterhin zehn Stunden durchhalten. Zudem bekommt es einen HDMI-Videoausgang zum Anschluss an den Fernseher, im Top-Bildformat 1080p. Apps laufen dann auch auf dem TV-Gerät.

Besonders überzeugend waren in San Francisco zwei neue Apps für jeweils rund 5 Euro, die Apple gleich zum Start fürs iPad 2 bringt – die Videoschnittsoftware iMovie und das Musikprogramm GarageBand, mit dem Sie Musik machen und auf acht Spuren aufnehmen können. Jobs euphorisch wie eh und je: „Jeder kann Musik machen!“ Dafür gibt es das Lernprogramm Smart Instruments.

In den USA ist das iPad 2 bereits diesen Freitag zu haben. In Deutschland können Sie es momentan noch nicht bestellen – den Bestelltermin und die Preise gibt Apple in den nächsten Tagen bekannt. Sie können aber davon ausgehen, dass sich die bisherigen Preise (je nach Modell 499 bis 799 Euro) nicht wesentlich verändern werden. Tipp für Schnäppchenjäger: Fürs alte iPad hat Apple die Preise jetzt um gut 100 Euro auf 379 bis 699 Euro gesenkt.

Das ist der größte Konkurrent: Motorola Xoom

Der größte iPad-Konkurrent steht ebenfalls bald in den Läden – aufs Tablett gebracht von der Telekom! Das Motorola Xoom, das Super-Tablet der CeBIT vergangener Woche in Hannover, ist ab Ende April in Deutschland exklusiv bei T-Mobile zu haben. Und es bietet jede Menge Funktionen, die auch dem iPad 2 fehlen. Die tz „xoomt“ sich ran, stellt das brandneue Motorola vor.

Software: Das Xoom ist der erste Tablet-Rechner, der mit Googles neuem Betriebssystem Android 3.0 arbeitet, das exklusiv für solche iPad-Konkurrenten entwickelt wurde. Vorteile: Der Startbildschirm bietet mit großen Informationselementen (Widgets) viel mehr News als die starren App-Symbole auf dem iPad. Sie können sich fünf verschiedene Startbildschirme einrichten und per Klick auswählen – zum Beispiel mit Büro-Apps für die Arbeit und Spielen für die Freizeit. Aber: Ganz so leicht und unkompliziert wie das iPad ist Android 3.0 laut ersten Tests aus den USA noch nicht zu bedienen.

Hardware: Der Bildschirm des Xoom ist minimal größer als am iPad: 10,1 statt 9,7 Zoll. Zudem ist die Auflösung etwas höher: 1280 x 800 Pixel. Eine 5-Megapixel-Kamera ist ebenso eingebaut wie ein SD-Kartenplatz für mehr Speicher (32 GB sind Standard) und ein USB-Anschluss für Drucker oder Digitalkameras.

Preis: Drei Monate lang gibt es das Xoom zunächst exklusiv bei der Telekom. Die UMTS-Version zum Unterwegs-Surfen kostet 700 Euro ohne Vertrag – genauso viel wie bisher das iPad mit 32 GB Speicher. Mitte des Jahres kommt zudem eine günstigere Variante ohne UMTS.

Fazit: Ein Top-Gerät – denn es muss nicht immer Apple sein! Aber: Fürs iPad gibt es mittlerweile 65 000 Apps aus allen Bereichen, fürs Xoom und das nagelneue Android 3.0 bisher allenfalls 100. Ein Riesenhandicap!

Jörg Heinrich

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