MTV verliert Rechte auf Web-Videos

Auch Musikvideos von Lady Gaga sind betroffen, wenn MTV keine UMG-Videos mehr online ziegen darf.

New York - Der Sender MTV, Pionier aller Musikvideo-Kanäle, hat mit der Universal Music Group (UMG) keine Einigung über die Rechte an deren Musikvideos erzielt.

MTV verliert damit den Zugang zu allen UMG-Titeln, soweit dies die Web-Publikation betrifft, an das Musikportal Vevo, meldete der Online-Dienst Cnet. Man habe laut MTV kein faires Arrangement mit UMG für die Weiterführung der Syndizierung erreicht.

MTV lehnte demnach die allgemeinen Geschäftsbedingungen von UMG ab, die beispielsweise von Youtube unterschrieben wurden. Einzelheiten zum Inhalt wurden nicht genannt. UMG hat populäre Künstler unter Vertrag, wie Amy Winehouse, Lady Gaga und U2. Das Musikportal Vevo wurde Ende 2009 von UMG, Sony Music Group und Abu Dhabi Media Company gegründet.

MTV Europe Music Awards in Berlin

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dapd

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