Video mit Nokias erstem Windows-Handy landet im Netz

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Das Smartphone Nokia N9 soll äußerlich mit Nokias erstem Windows-Phone fast identisch sein.

Berlin - Der Nokia-Chef Stephen Elop stellte Nokias erstes Smartphone mit dem Microsoft-Betriebssystem Windows Phone vor. Das Video dazu landete am Donnerstag im Internet.

Nokia nahm dazu auf Anfrage nicht Stellung. Der gut 20 Minuten lange Mitschnitt, den das ungarische IT-Blog “Technet“ veröffentlichte, ist jedoch von professioneller Qualität und wirkt eher wie ein offizielles Firmenvideo als wie eine heimliche Aufnahme. Ironischerweise fordert Elop in dem Video einleitend die Mitarbeiter auf, alle Kameras auszuschalten. “Das ist etwas Super-Vertrauliches und wir wollen es nicht in der Blogosphäre sehen“, sagt er. “No pictures please“ - “bitte keine Bilder“, mahnt Elop danach noch einmal. Er legt ein schwarzes Gerät, das mit dem N9 äußerlich fast identisch ist, auf ein Projektionsgerät. “Das ist ein Produkt mit dem Codenamen “Sea Ray“ und es ist Nokias erstes Gerät mit Windows Phone“, sagt er zum Applaus der Mitarbeiter. Der markanteste Unterschied zum Design des N9 ist ein zusätzlicher Knopf als Fotoauslöser an der Seite.

Handy-Tipps für den Urlaub

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Grund zur Freude: Zum 1. Juli sind die Preise für das Telefonieren mit dem Handy zwischen EU-Ländern gesunken. Wer EU-weit “simst“, also Kurznachrichten verschickt, muss pro SMS nur noch maximal 11 Cent zahlen (ohne Mehrwertsteuer). © dpa
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Ein Telefonat darf nur noch bis zu 43 Cent pro Minute kosten, eingehende Anrufe höchstens 0,19 Cent. Fürs Surfen, e-mail, Foto oder Film herunterladen werden pro übertragenem Megabyte maximal 1 Euro berechnet. Aber Vorsicht... © AP
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Handy-Telefonate aus Nicht-EU-Ländern können immer noch richtig teuer werden: Ein Anruf aus der Türkei kostet bei den vier großen Mobilfunkanbietern T-Mobile, Vodafone, O2 und E-Plus mindestens 1,49 Euro pro Minute. Das teilt die Stiftung Warentest mit. © AP
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Auch bei Urlaubs-Telefonaten aus der Schweiz und Kroatien werden bis zu 1,49 Euro fällig. Gespräche aus  Tunesien kosten pro Minute zwischen zwei und drei Euro. © AP
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Wenn Sie Ihren Urlaub im Ausland verbringen, dann zahlen Sie für eingehende Anrufe, aber auch für eingehende Bilder-Nachrichten. Pro MMS kann das je nach Größe der Bilder und Anbieter bis zu 4,50 Euro kosten. © dpa
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Wichtig: Schalten Sie Ihre Mailbox vor dem Auslands-Urlaub ab. Sonst zahlen Sie doppelt für verpasste Anrufe, die bei einem Besetztzeichen oder bei Nichterreichbarkeit auf Ihre deutsche Mailbox weitergeleitet werden. Zuerst für ein eingehendes Gespräch im Ausland und dann noch einmal für die Weiterleitung auf die deutsche Mailbox. © dpa
Handy-Tipps für den Urlaub
Im Ausland wählen sich Handys automatisch in ein verfügbares Netz ein. Allerdings ist das nicht immer auch das billigste. Deshalb sollte man schon vor dem Urlaub den günstigsten Anbieter im jeweiligen Land heraussuschen. Oft handelt es sich dabei sogar um einen Partner Ihres Mobilfunk-Anbieters. © dpa
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In das günstige Auslands-Netz wählt man sich im Urlaubsland von Hand ein. Dafür deaktiviert man im Einstellungsmenü die automatische Netzsuche. So kann man auch erzwingen, dass sich das Handy ins deutsche Netz einwählt, wenn man nahe der Grenze Urlaub macht. © dpa
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Man sollte sich vor dem Urlaub informieren, ob sich die Form der Steckdosen oder die Netzspannung im Urlaubsland von Deutschland unterscheiden. © dpa
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Zwar sind die in Deutschland üblichen Steckdosen weltweit verbreitet, doch schon in Großbritannien findet man sie nicht. Wenn nötig sollten Sie also einen Adapter kaufen, damit das Ladegerät Ihres Handys in die landestypische Steckdose passt. © dpa
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Sonne, Meer und Sand können zur Gefahr für Ihr Handy werden. Die pralle Sonne kann Fehlfunktionen des Displays verursachen. Außerdem kann der Akku bei Hitze schneller leer werden.  © dpa
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Wird ein Handy nass, sollte man es auf keinen Fall mit dem Föhn trocknen, da die Hitze die Technik beschädigen kann. Besser: Das Telefon in ein Glas voller Reis legen. Die Körner saugen die Feuchtigkeit auf. Sand in Anschlüssen oder zwischen den Handy-Tasten lassen sich am besten mit einem sehr feinen Pinsel entfernen. © dpa
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Was tun, wenn das Handy im Urlaub geklaut wird? Zu aller erst sollten Sie schnellstmöglich Ihre Karte sperren lassen. Dazu wählen Sie die Service-Nummer Ihres Mobilfunk-Anbieters. © dpa
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Das sind die Diebstahl-Service-Nummern der gängigen Anbieter: T-Mobile: +49 1803/ 30 22 02, Xtra: +49 1805/ 22 94 94, Vodafone: +49 172/ 12 12, Callya: +49 172/ 2 29 11, E-Plus: +49 177/ 10 00, Free & Easy: +49 177/ 11 50, O2: +49 179/ 5 52 22, Loop: +49 179/ 5 52 82 © AP
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Außerdem sollten Sie den Handy-Klau immer auch der Polizei vor Ort melden. Die Fälle, in denen Bestohlene ihr Handy wieder zurück bekamen sind zwar ziemlich selten. Aber man sollte zur Sicherheit seine IMEI-Nummer kennen, mit der ein gestohlenes Handy eindeutig identifiziert werden kann. Wenn Sie die Kombination *#06# eingeben, zeigt Ihr Handy diese Nummer an. © AP
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Über die Notrufnummer 112 erreichen sie in allen 27 EU-Staaten sowie in Liechtenstein, Norwegen und der Schweiz sowie auf Island Hilfe. Die Leitstellen alarmieren je nach Notfall Polizei, Feuerwehr oder den Rettungsdienst. Sie sollen Notrufe in verschiedenen Sprachen bearbeiten können. © AP
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In jedem Fall sollte ein Internet-fähiges Handy nicht so eingestellt sein, dass es sich automatisch ins Web einwählt. Das kann im Ausland sehr teure Gebühren nach sich ziehen. © dpa

Das am Dienstag vorgestellte N9 fällt mit einem großen berührungsempfindlichen Bildschirm auf, der fast die gesamte Oberfläche ausfüllt. Der Wechsel zwischen verschiedenen Programmen soll ohne Tastendruck möglich sein, indem man mit dem Finger über den Touchscreen streicht. Es ist das erste Smartphone mit dem neuen Betriebssystem MeeGo, das Nokia Anfang 2010 zusammen mit dem Chip-Konzern Intel angestoßen hatte, dann aber zugunsten von Microsofts Windows Phone in den Hintergrund stellte. Das N9 soll später im Laufe des Jahres auf den Markt kommen.

Viele IT-Journalisten waren so von dem N9 beeindruckt, dass sie Elops Entscheidung gegen MeeGo und für Windows Phone danach mit zum Teil heftiger Kritik überzogen. Elop hatte im Februar als Argument gegen MeeGo gesagt, die Entwicklung der neuen Plattform habe zu lange gedauert. In dem durchgesickerten Video betont er vor Mitarbeitern, dass viele Innovationen des N9 in Windows-Smartphones von Nokia einziehen würden.

Nokia war mit seinem einst dominierenden Smartphone-Betriebssystem Symbian unter massiven Druck von Apples iPhone und Telefonen mit dem Google-Betriebssystem Android geraten. Elop setzt auf die Allianz mit Microsoft, um Nokias Zukunft im Markt für Computer-Handys zu sichern. Offiziell heißt es bei Nokia, dass die ersten Smartphones mit Windows bis Ende des Jahres auf den Markt kommen.

dpa

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