Vancouver 2010 im Test

+
Vancouver 2010 von Sega. Erschienen für XBox 360, Playstation 3 und PC. Keine Altersbeschränkung.

Vancouver - Unser Blick auf Vancouver 2010 von Sega. Erschienen für XBox 360, Playstation 3 und PC. Keine Altersbeschränkung.

Vancouver 2010

Das realistische Wintersport-Game mit der Original-Lizenz zu den Olympischen Spielen von Vancouver. Heißt: Man spielt an den Original-Wettkampfstätten. Und die Maskottchen Miga, Quatchi und Sumi tauchen allenthalben auf.

Leider fehlen dieses Mal einige Disziplinen, die es beim Vorgänger "Torino06" noch gab. Kein Biathlon, keine Nordische Kombi, kein Langlauf und kein Vierer-Bob mehr. Schade!

Mit folgenden Wettkämpfen wartet "Vancouver 2010" auf:

Ski Alpin Abfahrt

Ski Alpin Super-G

Ski Alpin Riesenslalom

Ski Alpin Slalom

Freestyle-Skiing Springen

Freestyle-Skiing Ski Cross

Snowboard Parallel-Riesenslalom

Snowboard Snowboardcross

Eisschnelllauf 500 Meter

Eisschnelllauf 1500 Meter

Zweierbob

Rennrodeln

Skeleton

Skispringen

Was die Grafik angeht, hat Vancouver 2010 von allen drei Olympia-Videogames klar die Nase vorn. Auch der Sound ist Klasse. Eine gute Nachricht für alle, die bei Sportspielen von Kommentatoren genervt sind: Das Gequassel ist weg. Dafür gibt es lässige Rockmusik.

Lobenswert: Der Trainings-Modus bei jeder Disziplin. Das Spiel erklärt genauestens, wann und wie man welche Taste drücken muss. Im Unterschied zu früheren Videogame-Winterspielen verkommt das Spiel auch nicht mehr zu einem stupiden Button-Gehacke.

Screenshots: Vancouver 2010

Screenshots: Vancouver 2010

Lesen Sie dazu:

Mario und Sonic bei den Olympischen Winterspielen im Test

RTL Winter Sports im Test

Vielmehr kommt es auf das richtige Timing an: Beim Skispringen muss man sich möglichst bei Gegenwind anstoßen, sich im möglichst allerletzten Moment von der Schanze abdrücken und möglichst spät im Telemark landen. Beim Bobfahren wiederum muss man sich optimal in die Kurven legen. Wer im Kanal zu weit nach oben rutscht, der riskiert, dass sein Bob sich überschlägt. Legt man sich dagegen nicht optimal in die Kurve, wird der Bob gebremst. Und tschüss, Bestzeit...

Freilich dauert es nicht allzu lange und man fühlt sich in jeder der 14 Disziplinen daheim. Dann besteht der Reiz entsprechend dem olympischen Motto: "Höher, Schneller, Weiter" darin, seine Zeiten und Weiten zu verbessern oder im Skispringen den formvollendeten Telemark hinzulegen.

Gelungenes Feature: Die innovative Ich-Perspektive bei jeder Disziplin. Aus der Sicht des Sportlers werden Abfahrtsläufe, Bobfahren und Slalom-Rennen noch realistischer. Man hört den Atem des Sikfahrers und die Sicht verschwimmt bei zunehmendem Tempo. Die Grafik sieht toll aus und die Umgebung wurde äußerst detailverliebt gestaltet.

Was fehlt: Eine Art Kampagnenmodus im Single-Player-Modus, in dem man für Deutschland Medaillen sammeln kann. Denn darum geht's doch im Endeffekt bei den Winterspielen: Welche Nation holt das meiste Edelmetall! Dafür gibt es noch einen Medaillenspiegel im Multiplayer-Modus (bis zu vier Spieler).

Fazit: Ein großartiges Spiel für kurzweilige Winterabende. Die Steuerung ist schnell erlernt. Insbesondere im Multiplayer-Modus macht "Vancouver 2010" mächtig Laune.

Der Spielspaß hält zumindest bis zum Frühling an.

Für PC-User heuer leider das einzige Wintersport-Game.

fro

Hier geht es zum Test von RTL Winter Games 2010

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.