Viele Virenscanner-Anbieter arbeiten mit Abo-Tricks

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Im unendlichen Binärcode könnte ein Schädling lauern. Virenscanner untersuchen den Datenstrom deshalb ununterbrochen. Wer sich ein Schutzprogramm kauft, sollte auf Abo-Fallen achten. Foto: Inga Kjer

Den Computer gut vor Viren zu schützen, ist wichtig. Und bewährte Schutzprogramme kosten schon einmal etwas Geld. Doch Nutzer sollten aufpassen, dass sie nicht eine Abo-Falle tappen.

Berlin (dpa/tmn) - Augen auf beim Virenscanner-Kauf: Viele Anbieter von Schutzprogrammen versuchen in ihren Online-Shops, Kunden mit Abo-Tricks oder einem Abo-Zwang langfristig an ihre Lösung zu binden, berichtet die "Computerbild".

Die Zeitschrift hat 13 Schutzprogramme unter die Lupe genommen (Ausgabe 4/16), darunter 9 Kauflösungen. In 7 Fällen arbeiteten die Hersteller kostenpflichtiger Scanner den Angaben zufolge mit Tricks wie einer vorausgefüllten Checkbox.

Entfernt der Kunde an der entsprechenden Stelle das Häkchen nicht, kauft er im nächsten Jahr automatisch wieder eine Lizenz für das jeweilige Programm. Einige Hersteller versteckten die Einwilligung in eine Vertragsverlängerung auch im Kleingedruckten oder machten sie einfach zu einem Pflichtbestandteil des Kaufs.

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