Digitales Verfahren

Vodafone bietet eSIM als Option an

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Vodafone setzt zunehmend das relativ neue eSIM-Verfahren ein. Foto: Federico Gambarini

Durch das neue eSIM-Verfahren entfällt das Einlegen der kleinen Plastik-SIM-Karte ins Handy. Vodafone bietet das digitale Verfahren zunächst als freiwillige Option neben der klassischen Variante an.

Düsseldorf (dpa/tmn) - Vodafone bietet für alle sogenannten Postpaid-Mobilfunkverträge künftig die digitale eSIM an. Neukunden haben die Wahl zwischen der eSIM und einer klassischen SIM-Karte aus Plastik, wie der Anbieter mitteilt.

Kunden mit bestehenden Verträgen, die sich zum Beispiel ein neues Gerät zulegen, können nach Angaben eines Sprechers auch auf eSIM wechseln. Dies koste einmalig 9,90 Euro. Bei dem verhältnismäßig neuen eSIM-Verfahren bekommen Nutzer Zugangsdaten mitgeteilt, das Einlegen einer Plastikkarte entfällt.

Mobiltelefone der neuesten Generation, etwa die iPhones XS und XR oder Googles Pixel 3, haben einen eSIM-Chip integriert. Hier können Nutzer einen neuen Mobilfunkvertrag in den Einstellungen hinzufügen, erklärt der Sprecher die Vorgehensweise. Dann scannen sie einen QR-Code ein und geben danach eine Identifizierungsnummer ein.

Möglich ist die Nutzung der eSIM auch über eine vorhandene Dual-Sim-Funktion des Mobiltelefons. Auf diese Weise lassen sich eine eSIM und eine Plastik-SIM-Karte parallel nutzen, um zum Beispiel unter zwei Telefonnummern erreichbar zu sein. Bisher bot Vodafone bereits eSIM-Zusatztarife für Fitnesstracker und Smartwatches an. Auch die Telekom unterstützt die eSIM in Mobilfunkverträgen.

Mitteilung Vodafone

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