Vor dem Kauf: Beim Drucker auf Folgekosten achten

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Bei Tintenstrahldruckern sind häufig vor allem die Folgekosten hoch. Es ist also ratsam, sich für ein Modell mit relativ günstigen Patronen zu entscheiden. Foto: Andrea Warnecke

Der Drucker kostet wenig, und dann kommt das böse Erwachen beim Kauf der Ersatzpatronen? Das passiert Verbrauchern häufiger. Deswegen sollte schon vor dem Kauf des Druckers auf möglichst geringe Folgekosten geachtet werden.

Potsdam (dpa/tmn) - Ein neuer Tintenstrahldrucker kostet nicht die Welt, die Ersatzpatronen können aber je nach Modell ganz schön teuer sein. Deshalb beginnt günstiges Drucken schon bei der Auswahl des richtigen Druckers.

Bei der Druckerauswahl gilt: Lieber etwas mehr Geld in den Drucker stecken. Wenn er dafür günstigere Patronen oder solche mit Einzelpatronen für jede Druckfarbe enthält, lohnt sich die Investition, so die Verbraucherzentrale Brandenburg (VZB). "Wählen Sie lieber ein Modell mit günstigen Patronen", sagt Lisa Högden von der VZB.

Sparpotenzial gibt es auch beim Kauf von Ersatzpatronen. "Patronen von Zweitanbieter können eine Lösung sein", sagt Högden. Allerdings sollte man sich hier vor dem Kauf kundig machen, ob der Drucker mit den günstigeren Nachbauten auch funktioniert. Einige Hersteller bauen Chips in ihre Geräte ein, die ein Zusammenspiel mit Fremdprodukten erschweren oder unmöglich machen.

Das Nachfüllen von Druckerpatronen lohnt sich besonders für Geräte, die einen zentralen Druckkopf und Einzeltanks für die vier Druckfarben Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz haben. Allerdings gibt es hier zwei mögliche Probleme: Erstens kann das Nachfüllen in der Tintenstation je nach Modell mehr Geld kosten, als eine Nachbaupatrone, warnt Högden. Zum anderen gibt es keine Garantie, dass mit der Ersatztinte die gleichen Ergebnisse beim Druck erreicht werden, wie mit Originaltinte.

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