Vor Tabletkauf Bedürfnisse prüfen

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Apple oder Android: Die Entscheidung für ein Tablet-Betriebssystem sollten Interessenten von ihrem Smartphone abhängig machen. Foto: Robert Vos

Berlin (dpa/tmn) - Arbeitstempo, Betriebssystem, Display: Vor dem Kauf eines neuen Tablets sollte man die eigenen Bedürfnisse prüfen. Prinzipiell ist es gut, sich für ein Gerät zu entscheiden, das mit dem gleichen Betriebssystem läuft wie das eigene Smartphone.

Tablets gibt es wie Sand am Meer. Um die Kaufentscheidung zu erleichtern, sollten Käufer im Vorfeld ihre Ansprüche an das Gerät prüfen. Wer sein Tablet etwa schwerpunktmäßig unterwegs nutzen möchte, greift zu einem Modell mit 7 bis 8 Zoll großen Display, berichtet die Zeitschrift "Computerbild", die 20 Tablets getestet hat (Ausgabe 26/14). Sie wiegen etwa zwischen 250 und 370 Gramm, haben oft ein Mobilfunkmodul und manchmal sogar eine Telefonfunktion an Bord. Die größeren Tablets mit 9- bis 13-Zoll-Displays sind zwar auch noch mobil, wiegen mit 370 bis 990 Gramm aber schon deutlich mehr - allerdings immer noch viel weniger als Notebooks.

Die größeren Tablets offenbaren ihre Stärken den Testern zufolge etwa beim Arbeitstempo, dank ihrer größeren Displays beim Anschauen von Filmen oder bei Office-Arbeiten, für die man aber eine externe Tastatur nutzen sollte. Bei der Wahl des Betriebssystems gelte als Faustregel: Man sollte zu dem System greifen, das man auch schon auf seinem Smartphone benutzt.

Ein besonderes Augenmerk sollten Käufer auf den Touchscreen legen, der beim Tablet ja quasi Bildschirm, Tastatur und Maus in einer Einheit darstellt. Bei Farbtreue, Kontrast und Helligkeit gibt es immer noch große Unterschiede. So leuchtete das Display des Tablets mit dem hellsten Display im Test (700 Candela pro Quadratmeter) etwa gut viermal stärker als das des Gerätes mit dem dunkelsten Display (164 Candela pro Quadratmeter). Immerhin setzten alle Geräte im Test die Eingaben per Fingertipp schnell und präzise um.

Fotos schießen viele Tablets den Angaben zufolge ordentlich - so lange es ausreichend hell ist. Auf einen optischen Zoom muss man aber ebenso verzichten wie auf einen Bildstabilisator. Das Fehlen des letzteren macht auch Videos unruhig, die zusätzlich oft ruckeln, weil Tablets oft nur 20 Bewegtbilder pro Sekunde aufnehmen. Für Ruckelfreiheit müssten es aber 25 oder besser 30 Bilder sein.

Für Käufer mit speziellen Interessen oder Bedürfnissen kann ein genauer Blick in die Ausstattungsliste lohnen. Viele Tablets bringen noch Extras mit - etwa einen IR-Sender zur Nutzung als Fernbedienung, ein UKW-Radio oder mitunter sogar einen Beamer.

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