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Der erfolgreichste Messenger weltweit: Das ist WhatsApp

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WhatsApp von Facebook vor allem bei iPhone- und Androidnutzern beliebt (Symbolbild).

WhatsApp von Facebook ist der erfolgreichste Messenger weltweit. Wir stellen Ihnen den Messenger vor, der vor allem auf iPhone und Android genutzt werden kann.

  • WhatsApp ist mit 1,3 Milliarden Nutzern der am meisten genutzte Messenger weltweit
  • Mittlerweile gehört WhatsApp zu MutterkonzernFacebook
  • hna.de stellt Ihnen den Messenger, der einen Rekord nach dem anderen bricht, vor

WhatsApp ist ein Messenger-Dienst, der seit 2014 zu Facebook gehört. Über WhatsApp können Nutzer Textnachrichten, Bild-, Video- und Ton-Dateien sowie Standortinformationen, Dokumente und Kontaktdaten austauschen. 

Unter anderem bietet WhatsApp den Messenger für Android, Apple iOS und iPadOS sowie für Windows 10 Mobile und Windows Phone 8 an.

WhatsApp: Die Geschichte des Messengers, Facebook schlägt zu 

Jan Koum und Brian Acton haben das Unternehmen WhatsApp Inc. 2009 in Santa Clara, Kalifornien gegründet. Der Name der App ist ein Wortspiel. „Whats up?“ bedeutet auf Deutsch „Was ist los“, beziehungsweise „Was geht?“. Im Namen ist das Kürzel App enthalten. 

Ursprünglich startete WhatsApp als App, in der man Status-Meldungen veröffentlichen konnte. Erst später erweiterten Koum und Acton die App zu einem Nachrichtendienst. 2014 erwarb das US-Unternehmen Facebook WhatsApp für 19 Milliarden US-Dollar. Brian Acton verließt WhatsApp im September 2017, Co-Gründer Jan Koum folgte ihm im Mai 2018. 

WhatsApp: So funktioniert der Messenger

Um die App nutzen zu können, muss man WhatsApp installieren und sich bei WhatsApp registrieren. Dazu gibt man die eigene Handynummer an. Am Ende des Prozesses verschickt WhatsApp via SMS einen Freischaltcode und verifiziert das Konto. Ist keine SMS zustellbar, wird der Code per Anruf übermittelt. 

WhatsApp nutzt das Internet, um Nachrichten zu verschicken und gehört zur Gruppe der Instant-Messenger. WhatsApp ist für Android, iOS, Symbian, Nokia Series 40, Windows Phone und MeeGo verfügbar. Außer dem Versenden von Nachrichten kann man auf WhatsApp über GPS den Standort austauschen. Seit Ende 2017 stellt WhatsApp, das zu Facebook gehört, Emojis zur Verfügung. Außerdem können Nutzer bei WhatsApp über Video telefonieren.

WhatsApp Web, Desktop, Business und Payment

Neben der reinen Messenger-Applikation bietet WhatsApp noch weitere Apps an. Da wäre einmal WhatsApp Web. Über WhatsApp Web können Nutzer via Internet am PC Nachrichten verfassen. Dazu scannt man mit dem Smartphone einen QR-Code, der eine Verbindung zwischen Smartphone und PC herstellt. Um WhatsApp Web zu nutzen, muss das Smartphone eingeschaltet und mit dem Internet verbunden sein.

WhatsApp Desktop funktioniert ähnlich wie WhatsApp Web. User scannen ebenfalls einen QR-Code mit dem Smartphone, auf dem WhatsApp installiert sein muss. Unterschied zu Web: Die Desktop-App muss vor dem Start installiert werden und bietet mehr Funktionen als WhatsApp Web.

WhatsApp Business ist eine Erweiterung, mit der Unternehmen mit ihren Kunden über WhatsApp kommunizieren können. Seit 2018 gibt es WhatsApp Pay in Indien, mit der Zahlungen gesendet und empfangen werden können. Facebook-Chef Mark Zuckerberg möchte mit Paypal konkurrieren.

WhatsApp: Daten, Sicherheit und Kritik

Datenschützer kritisieren WhatsApp für seine allgemeinen Geschäftsbedingungen. Demnach kann das Unternehmen, wenn man den Bedingungen zustimmt, sämtliche hochgeladene und ausgetauschte Medien der Nutzer für kommerzielle Zwecke verwenden. Auch überträgt WhatsApp Daten wie Telefonnummern werden nach Recherche von Stiftung Warentest unverschlüsselt auf den WhatsApp-Server. 

Laut Datenschützern verletzt Facebook die Privatsphäre und die informationelle Selbstbestimmung der Nutzer.  Das Monopol von Facebook und WhatsApp im Social Networking und bei der mobilen Kommunikation sei ein Problem. Datenschutzbeauftragte empfehlen Nutzern daher europäische Apps wie Threema oder Telegram. Problematisch seien auch WhatsApp-Sicherheitslücken. Diese ermöglichen es Unbefugten beispielsweise, Benutzerkonten zu übernehmen.

WhatsApp: Verschlüsselung und Zwei-Faktor-Authentifizierung

WhatsApp hat seit April 2016 eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung wird vom Sender und Empfänger mit dem Scannen eines QR-Codes authentifiziert. Nach der Authentifizierung können die Nachrichten auf WhatsApp nur noch vom Sender und Empfänger der Nachricht entschlüsselt und gelesen werden. 

Allerdings kann nicht überprüft werden, ob es sich tatsächlich um die jeweilige Verbindung tatsächlich verschlüsselt ist. Auch hier geriet Facebook in die Kritik. Außerdem können Nutzer bei WhatsApp neben der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung eine Zwei-Faktor-Authentifizierung einrichten. Neben dem Passwort eignet sich beispielsweise eine PIN als zusätzliche Sicherheitsmaßnahme, um das Konto besser zu schützen.

WhatsApp: Signal, Telegram, Threema und Hoccer sind Alternativen - das ist Edward Snowdens Favorit

WhatsApp ist zwar der beliebteste Messenger weltweit - aber gleichzeitig auch nicht der sicherste. Gerade wenn es um die Daten der Nutzer geht, hat der Dienst wie bereits dargestellt noch gehörig Nachholbedarf. Viele Nutzer fragen sich daher, welche Alternativen es zum beliebtesten Messenger der Welt gibt, der zu Facebook gehört. Und es gibt sie tatsächlich. Signal, Telegram, Threema und Hoccer sind Alternativen zu WhatsApp und auch Edward Snowden hat einen Favoriten, den er den Nutzern empfiehlt.

WhatsApp-Sperren

WhatsApp und Facebook waren beziehungsweise sind in mehreren Ländern gesperrt. Seit September 2017 kann WhatsApp in China nicht genutzt werden. Der Grund: China hat eine Sperre von WhatsApp eingerichtet. In Togo, Brasilien und Sri Lanka war die Nutzung von WhatsApp während politischer Phasen der Unordnung eingeschränkt. Mittlerweile ist WhatsApp dort wieder verfügbar. Auch die Türkei hatte WhatsApp zwischenzeitlich gesperrt. Der Iran ebenfalls.

Von Moritz Serif 

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