SnapTube heftig in der Kritik 

WhatsApp: Achtung Betrug! Diese Android-App am besten sofort löschen

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WhatsApp: Vorsicht vor dieser Erweiterung 

Die WhatsApp Erweiterung Snaptube stand bereits Ende 2019 in der Kritik. Wir erklären, was sie so gefährlich macht.

  • WhatsApp: Gefahr durch die Erweiterung SnapTube
  • Millionen von WhatsApp-Nutzern vermutlich betroffen
  • Die Experten von Upstream empfehlen das Löschen der WhatsApp-Erweiterung
Kassel - Der WhatsApp Messenger geriet schon wegen verschiedensten Punkten in die Kritik. Vor allem seit der Fusion mit Facebook steht WhatsApp zunehmend in der Kritik*. Doch auch abseits von WhatsApp selbst, gibt es gefahren für die Messenger Nutzer. Die Erweiterungsapp SnapTube stellt, laut dem Mobiltechnologieunternehmen Upstream, ein solches Sicherheitsrisiko da.

WhatsApp: Diesen Schaden verursachte SnapTube bereits in der Vergangenheit

Die WhatsApp-Erweiterung SnapTube steht laut der Sicherheitsabteilung des Mobiltechnikunternehmens Upstream unter Verdacht über 70 Millionen betrügerische Transaktionen durchgeführt zu haben. Dies berichtete das US-Unternehmen bereits im Oktober 2019.

Nach Schätzungen von Upstream, waren zwischen April und Oktober 2019 4,4 Millionen Nutzer betroffen. Über 90 Millionen US-Dollar verloren die Nutzer laut dem Unternehmen in diesem Zeitraum durch betrügerische Transaktionen der WhatsApp-Erweiterung.

WhatsApp: SnapTube betrügt mit unsichtbarer Werbung

Die von der chinesischen Firma Mobiuspace entwickelte WhatsApp-Erweiterung SnapTube, betrügt durch unsichtbare Werbeanzeigen. Sie schaltet im Hintergrund Werbeanzeigen, die dem Nutzer nicht angezeigt werden.

Hierdurch generiert sie sogenannte nicht menschliche Klicks. Diese werden von der App, dann an ihre Werbepartner als echt verkauft. Somit betrügt SnapTube nicht nur seine eigenen Nutzer, sondern auch ihre Geschäftspartner.

WhatsApp: User müssen mit ungewollten Abonnements rechnen

Die WhatsApp-Erweiterung schließt Abonnements von Premium Digitaldiensten ohne das Wissen des Nutzers oder der Nutzerin ab. Die US-Amerikanische Firma Upstream blockierte im Zusammenhang mit diesen Aktivitäten, bis Oktober 2019, über 70 Millionen solcher potenziell betrügerischen Transaktionen.

Forscher von Upstream beobachteten Beispielsweise auch, dass bei ihren Testgeräten SMS-Nachrichten von Abonnements eingingen, welche von diesen niemals bestellt wurden.

Doch auch beim WhatsApp-Messenger selbst, sollte die User auf ihre Datensicherheit* achten.

WhatsApp: Betrugsmasche von SnapTube keine Unbekannte

Laut den Experten von Upstream, enthält SnapTube denselben Code, der auch bei der App Vidmate vorhanden war. Dieser Code ermöglicht es der WhatsApp-Erweiterung den Schaden anzurichten.

Auch Vidmate betrog durch Massenwerbung und ungewollten Abonnements.

Sogar die abgeschlossenen Abonnements ähneln sich bei den beiden Apps. Am stärksten betroffen, von der Betrugsmasche, sind die Länder Brasilien, Ägypten, Sri Lanka, Malaysia sowie Südafrika.

WhatsApp: Google Play Protect wurde ebenfalls auf die App aufmerksam

Die WhatsApp-Erweiterung SnapTube wird von ihren Nutzern dafür genutzt Videos aus YouTube direkt im Messenger weiter zu verschicken.

Momentan ist die App nur für Android-Geräte verfügbar. Allerdings kann sie nicht im Google Play Store heruntergeladen werden. Sie wird aber auf Drittanbieter-App Stores wie Aptoide und Uptodown erhältlich.

WhatsApp: SnapTube will Google-Politik als Schutzschild nutzen

Die WhatsApp-Erweiterung SnapTube verweist als Begründung hierfür auf die restriktive Google-Politik. Mit der gleichen Begründung versucht das Unternehmen die Warnhinweise von Google Play Protect, welche  manchen Usern beim Update der App angezeigt wurden, abzuwehren.

Vor dem Hintergrund der Ergebnisse von Upstream, dürften diese Erklärungsversuche allenfalls ein Tropfen auf den heißen Stein sein.

WhatsApp: Beliebtes Feature wurde mittlerweile erweitert

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