Facebook

Neuer Paypal-Konkurrent: Könnte WhatsApp Pay den bekannten Bezahldienst ersetzen?

WhatsApp Pay wird gerade getestet. Facebook-Chef Mark Zuckerberg möchte in Konkurrenz mit PayPal treten. Gibt es den Dienst bald auch in Deutschland?

  • Mark Zuckberg (Facebook) spricht über WhatsApp Pay
  • Gibt es den Dienst bald auch in Deutschland?
  • Wird WhatsApp Pay der neue PayPal-Konkurrent?

Bereits im Januar 2019 hatte Facebook-Chef und WhatsApp-Inhaber Mark Zuckerberg angekündigt, eine Mega-Bezahlfunktion für den Messenger anbieten zu wollen. Dabei geht es um WhatsApp. In Indien, wo WhatsApp Pay bereits getestet wurde, nutzen laut Mark Zuckerberg rund eine Million Menschen den Bezahlservice. 

Wegen der positiven Tests möchte Zuckerberg WhatsApp Pay in den kommenden sechs Monaten in weiteren Ländern einführen. Unklar ist allerdings, wo WhatsApp Pay an den Start gehen soll. Dazu hat Zuckerberg noch nichts bekannt gegeben. Auch für Deutschland gibt es noch keine Prognose.

WhatsApp Pay einrichten: Bankverbindung angeben

Bekannt ist hingegen schon, wie man WhatsApp in Indien einrichtet:

  • Der WhatsApp-Pay-Nutzer muss den Nutzungs- und Datenschutzbestimmungen von WhatsApp zustimmen
  • Anschließend sucht man sich seine persönliche Bank aus und stimmt ebenfalls den Nutzungs- und Datenschutzbestimmungen zu
  • Als Nächstes gibt der Nutzer seine Bankverbindung an 
  • Anschließend sendet WhatsApp eine Bestätigungsnummer an die angegebene Telefonnummer
  • Die Bestätigungsnummer trägt man in WhatsApp ein
  • Fertig: Das Konto ist aktiviert

WhatsApp Pay: Bank-Konto-Limit - Vergleich mit Paypal

Momentan können sich WhatsApp-Nutzer in Indien Geld bis zu einem Limit senden. Die Funktionen von WhatsApp Pay sind in Indien also nicht eingeschränkt. Zum Vergleich: Beim Konkurrenten PayPal gibt es zwar ebenfalls ein sogenanntes Konto-Limit. Das Sende-, Empfangs- und Abbuchungs-Limit des Bank-Kontos kann dort jedoch entfernt werden. Bei WhatsApp Pay ist das in Indien bislang noch nicht möglich. 

WhatsApp Pay: Auch in Deutschland? - WhatsApp-Business will mit Paypal konkurrieren

Facebook-Chef Mark Zuckerberg möchte WhatsApp Pay ausdrücklich als Paypal-Konkurrenten etablieren. Außerdem sollen nach Zuckerbergs Angaben "Millionen von Unternehmen" den Bezahldienst nutzen und über WhatsApp Business mit den Nutzern kommunizieren. Ob das auch in Deutschlandmöglich sein wird? Hier zahlen Verbraucher vor allem per EC- oder Kreditkarte. Doch auch das gute alte Bargeldist laut Studien immer noch ein beliebtes Zahlungsmittel. Einkaufen per Smartphone via NFC-Technologie ist bislang noch nicht weit verbreitet. 

Von Moritz Serif

Der Messenger ist der beliebteste weltweit. Auch für Unternehmen gibt es den Dienst. Damit können Unternehmen mit Kunden bezahlen. WhatsApp Busines s* kann kostenlos heruntergeladen werden.

*hna.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa/Julien Mattia

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.