Smartphone

Alternativen zu WhatsApp: Das ist Edward Snowdens Favorit

WhatsApp ist beliebt. Doch Signal, Telegram, Threema und Hoccer eignen sich ebenfalls als Messenger-Alternative. Der Überblick. 

  • WhatsApp ist der beliebteste Messenger in Deutschland
  • Signal, Telegram, Threema und Hoccer sind Alternativen
  • Es gibt kostenlose und kostenpflichtige Messenger

WhatsApp ist der mit Abstand beliebteste Messenger Deutschlands. 58 Millionen Menschen nutzen täglich WhatsApp. Manch einer stört sich allerdings an Sicherheitslücken bei dem Messenger. Außerdem sammelt WhatsApp Daten, die die Nutzer dem Service anvertrauen. Außerdem kann Mutter Facebook auf mit Profilen verknüpfte Telefonnummern zurückgreifen. Fest steht jedenfalls: WhatsApp ist wegen der hohen Nutzerzahlen ein beliebtes Hacker-Ziel. Deshalb stellt sich die Frage: Welche Alternativen gibt es zum beliebtesten Messenger Deutschlands? 

WhatsApp: Was kann die Alternative Signal?

Signal ist ein Open Source-Messenger-Dienst im Gegensatz zu WhatsApp. Das bedeutet, dass der Code öffentlich einsehbar ist. Bei Bedarf kann der Code auch geändert werden. Chats sind von Ende-zu-Ende verschlüsselt. Das hat den Vorteil, dass nur die Kommunikationspartner verschickte Nachrichten entschlüsseln können. Die Telefonate sollen abhörsicher sein. Auch Whistleblower Edward Snowden ist Fan des Messenger-Dienstes. Signal ist für IOS und Android erhältlich. Außerdem gibt es eine Desktop-Version für Windows. Die App ist kostenlos.

Experten-Tipp: Edward Snowden rät zu Signal. Snowden nutze den Messenger laut eigener Aussage jeden Tag.

WhatsApp: Das ist die AlternativeTelegram

Auch Telegram ist mit 7,8 Millionen Nutzern beliebt, auch wenn der Messenger nicht an WhatsApp rankommt. Telegram ist ein Cloud-basierter Messenger. Es können Daten bis zu 1,5 Gigabyte Größe verschickt werden. Dabei hat man die Auswahl zwischen Textnachrichten, Fotos, Videos, Sprachnachrichten und Dokumenten. Wer es ausufernd mag, kann mit bis zu 1000 Nutzern in einer Gruppe chatten. Einen Account kann man mit mehreren Telefonnummern verwenden. Telegram gibt es für Android, IOS und Windows. Die App ist ebenfalls kostenlos. 

WhatsApp: Threema, die kostenpflichtige Alternative

Threema ist ein Messenger-Dienst aus der Schweiz und einer der ersten, die Ende-zu-Ende verschlüsselten. Bei den Schweizern steht der Datenschutz an vorderster Stelle. Die App gilt als sicherer als WhatsApp. Dafür müssen Nutzer allerdings auch einen Preis bezahlen, denn die App ist kostenpflichtig. Für iOS-Geräte kostet der Kurznachrichtendienst Threema einmalig 2,99 Euro. Die App für Windows Phone kostet 1,99 Euro und Threema für Android-Smartphones schlägt mit 2,49 Euro zu Buche.

WhatsApp: Schon einmal von Hoccer gehört?

Hoccer unterscheidet sich signifikant von WhatsApp Es sind nämlich keine Angaben wie Telefonnummern oder E-Mail-Adressen nötig, um zu chatten. Grund: Hoccer greift nicht auf das Telefonbuch der Nutzer zu. Jeder Nutzer bekommt eine individuelle Identifikationsnummer zugewiesen. Mit dieser verbindet sich der Nutzer mit anderen Hoccer-Usern. Das hat den Vorteil, das private Daten sicher sind. Hoccer kann kostenlos für Android und IOS heruntergeladen werden.

Von Moritz Serif 

Nutzer fragen sich, ob sie gehackt werden könnten. Handelt es sich um ein Virus? Wer ist Tobias Mathis? Ein WhatsApp-Kettenbrief geht um.

Verwirrung um den Messenger. WhatsApp-Chats ließen sich per Backup bisher exportieren. Das geht nun nicht mehr.

Übrigens, es gibt eine Änderung. Das ist der neue HNA*-WhatsApp-Newsletter.

Auch von den Werbeplänen des Unternehmens gibt es Neuigkeiten. Mutter Facebook legt die WhatsApp-Werbung vorerst auf Eis. 

*hna.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

Rubriklistenbild: © dpa/Glenn Greenwald/Laura Poitras

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.