Messenger macht sich unbeliebt

Großer WhatsApp-Schock: Durch neus Update könnten sehr viele User App löschen

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Das geplante Update von Whatsapp wird das Unternehmen wohl viele Nutzer kosten.

WhatsApp hat jetzt sein neues Update für Februar 2019 vorgestellt: Sehr viele User sind geschockt und so entsetzt, dass sie die App löschen wollen.

Update: WhatsApp-Schock: Dieses Update könnte für Nutzer schreckliche Folgen haben!

Mountain View/Kalifornien - Der weltweit beliebte Instant-Messenger-Dienst WhatsApp sorgt in den letzten Tagen für Furore. Der Nachrichtendienst mit Sitz in Kalifornien kündigte Neuerungen an, die wohl alle Nutzer betreffen werden. Nun drohen einige User, WhatsApp zu löschen und sich anderen Sofort-Nachrichten-Diensten zuzuwenden.

Die Updates, die WhatsApp durchsetzen möchten, entsprechen so gar nicht den Vorstellungen der beiden Gründer Brian Acton und Jan Koum. Weil sie sich aber nicht durchsetzen konnten, haben nun beide Männer das Unternehmen verlassen. So geht ein Teil der Erfolgsgeschichte zu Ende.

WhatsApp: Eines der erfolgreichsten Unternehmen weltweit

2009 gründeten die Freunde Jan Koum und Brian Acton einen Nachrichtendienst, der die Mobilfunk-Kommunikation erleichtern sollte. Kostenfrei und werbefrei, das war die Devise, um das Unternehmen erfolgreich zu machen. Am Anfang konnte man über Whatsapp einfache Status-Meldungen veröffentlichen, die dann alle Freunde lesen konnten. Schnell entwickelten die Gründer die App zu einem Kurznachrichtendienst weiter - mit Erfolg. Im April 2015 hatte das Unternehmen bereits sage und schreibe 800 Millionen aktive Nutzer!

WhatsApp Gründer Jan Koum bei einer Konferenz in München.

Im November 2014 erkannte die US-Firma Facebook Inc. das Potenzial von WhatsApp und kaufte den Instant-Messenger für 19 Milliarden US-Dollar (umgerechnet ca. 13,8 Milliarden Euro). Dass Facebook WhatsApp gekauft hatte, schadete dem Unternehmen in keinster Weise: Mittlerweile nutzen 1,2 Milliarden Menschen den Messenger-Dienst, die jeden Tag 55 Milliarden Nachrichten versenden. Zum Vergleich: Instagram nutzen „lediglich“ 600 Millionen User.

Im Februar 2013 postete Whatsapp dieses Bild auf dem Instagramm-Account anlässlich des vierten Geburtstags des Messengers.

Zu Beginn musste man einmalig beim Downloaden der App eine kleine Summe zahlen, seit 2016 ist WhatsApp gänzlich kostenlos. Nun möchte Facebook mit seinem Tochterunternehmen WhatsApp auch Geld verdienen, der Konzern denkt an verschiedene geldbringende Maßnahmen wie Werbung. Seit September spielte Facebook mit diesem Gedanken, der den WhatsApp-Gründern jedoch völlig gegen den Strich geht. Beide haben nun das Unternehmen verlassen. 

WhatsApp schockt mit Neuerung: Gibt es bald Werbung?

Wie der Watchblog „WABetaInfo“ auf Twitter berichtet, machen Facebook und WhatsApp nun ernst: Auf dem Nachrichtendienst wird in Zukunft Werbung angezeigt. Zunächst wird eine Art Testversion mit dem neuesten Android-Update erprobt. Die Werbung soll in den Statusmeldungen angezeigt werden, noch sind die Einschaltungen aber nicht zu sehen. 

Der Blog informiert auf Twitter regelmäßig über Neuerungen bei WhatsApp. Die Reaktion der User war aber selten so negativ: „Super und Auf Wiedersehen! #deletewhatsapp“, „Wenn ihr auf WhatsApp Werbung schaltet, werdet ihr definitiv verlieren“ oder „Ok ... Zeit, Telegram zu nutzen“ kommentieren die Nutzer auf Twitter. Alternativen, wie etwa eine werbefreie WhatsApp-Premium-Version, sind laut chip.de nicht geplant. Die Werbung für alle Nutzer in den Statusmeldungen von WhatsApp soll also mit Februar 2019 kommen.

WhatsApp: Probleme mit dem Datenschutz

Der Nachrichtendienst WhatsApp steht aber bei den Usern nicht nur wegen der geplanten Werbung in der Kritik, sonder auch wegen fehlendem Datenschutz. So ist vor kurzem bekannt geworden, dass Hacker wegen eines Bugs in einer älteren Version von WhatsApp mit einem Videoanruf das Smartphone manipulieren können. Unzählige Nutzer waren deshalb zu einem Update gezwungen. Außerdem soll es WhatsApp in Zukunft möglich sein, die Daten von Nutzern zu löschen, sprich Nachrichten, Fotos und Videos.

Das Problem mit dem Datenschutz betrifft jedoch nicht nur WhatsApp allein, sondern auch andere Dienste wie Facebook oder Instagram. Dass aber WhatsApp in Zukunft Werbung schalten wird, ärgert die Nutzer des Messengers ganz massiv. Ob er dadurch auch wirklich User verlieren wird, wird sich mit dem neuen Update im Februar 2019 zeigen. 

Umfrage: „Würden Sie WhatsApp wegen Werbung löschen?“ Stimmen Sie hier ab

mef

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