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Genehmigung zum Abschuss von Wölfen aus Friedeburger Rude gekippt

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Wolf in Niedersachsen.
Das Verwaltungsgericht Oldenburg hat einen Beschluss für den Abschuss des Friedeburger Wolfsrudel gekippt. © dpa/Swen Pförtner

Das Verwaltungsgericht Oldenburg hat die Abschussgenehmigung für Wölfe aus dem Friedeburger Rudel in der Nähe von Jever gekippt.

Oldenburg – Nach Auffassung der Richter ist die Begründung des Landes Niedersachsen für den Abschuss nicht durch das Bundesnaturschutzgesetz gedeckt. Es könnten nicht andere Wölfe eines Rudels zum Abschuss freigegeben werden, wenn Nutztierrisse einem bestimmten Tier genetisch zuzuordnen seien, teilte das Gericht mit.

Kein Wolfabschuss: Umweltminister kündigt Beschwerde an

Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies kündigte direkt nach der Entscheidung Beschwerde beim OVG in Lüneburg an. Die Population wachse rasant. Die Genehmigung vom 14. September bezog sich zwar auf den Rüden GW2888m, dem Nutztierrisse zugeordnet werden konnten. Allerdings hieß es, dass auch andere Tiere des Rudels getötet werden dürften, weil der Rüde nicht zum Beispiel durch eine besondere Fellzeichnung identifizierbar sei. (dpa/lni)

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