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Vorsicht am Black Friday: So erkennen Sie Fake-Shops im Internet

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Von: Fabian Raddatz

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Vorsicht am Black Friday: So erkennen Sie Fake-Shops im Internet
Betrüger nutzen gerne den „Black Friday“, um Kunden in die Falle zu locken. © Marcus Brandt/dpa

Am Black Friday locken Händler mit Schnäppchen. Doch Vorsicht: Unter ihnen sind auch viele Betrüger. Woran man Fake-Shops im Internet erkennt.

Hannover – Ein paar Klicks, bezahlen, fertig: Am Black Friday, 25. November, hoffen Schnäppchen-Jäger auf den ganz großen Deal. Doch auch Betrüger können der Verlockung des schnellen Geldes nicht widerstehen. Sogenannte Fake-Shops (gefälschte Online-Shops) sind im Internet zu einem Massenphänomen geworden, warnt das Landeskriminalamt (LKA) Niedersachsen.

Für die Kriminellen handele es sich um eine lukrative Betrugsmasche. Sie würden entweder minderwertige Ware zu einem überhöhten Preis verschicken oder nach einer Vorauszahlung das Produkt gar nicht erst liefern. Drohen Betroffene damit, die Überweisung rückgängig machen zu wollen, würden häufig Lieferschwierigkeiten vorgetäuscht. Das berichtet kreiszeitung.de.

Black Friday: Daran erkennt man Fake-Shops

Mit Abbildungen von Produkten, dazugehörigen Informationen, allgemeinen Geschäftsbedingungen und einem gefälschten Impressum seien Fake-Shops auf den ersten Blick schwer zu erkennen. Bei den gefälschten Online-Shops kann es sich aber auch um Kopien real existierender Websites handeln. „Sie wirken daher auf den ersten Blick seriös“, so das LKA.

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Um Zweifel bei Kunden auszuräumen, würden die Fake-Shop-Betreiber häufig wahlweise auch mit frei erfundenen oder auch mit bekannten Gütesiegeln, wie beispielsweise „Trusted Shops“, werben. Damit seien die betrügerischen Seiten oftmals schwer von denen der echten Händler zu unterscheiden, so das LKA. Doch die Experten haben auch einige Tipps parat, wie sich Verbraucher im Internet schützen können.

Tipps für Black Friday: So erkennen Sie Fake-Shops

Fake-Shops am Black Friday: Strafverfolgung schwierig

Zahlen des LKA Niedersachsen würden zeigen, dass Fake-Shops im Internet mittlerweile ein Massenphänomen sind. Seit dem Jahr 2020 wurden jährlich betrügerische Verkaufsplattformen im unteren vierstelligen Bereich bei der Polizei zur Anzeige gebracht. Dieser Trend lässt sich auch für dieses Jahr beobachten, teilt das LKA mit.

Die Schadenssummen sind ab 2020 knapp in den Millionenbereich gestiegen. Für das Jahr 2022 deutet sich dieser Trend bislang ebenfalls an.

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Die Strafverfolgung sei schwierig, weil sich die Server der Webseiten oft im Ausland befinden und die einzelnen Fake-Shops nur relativ kurze Zeit online sind. Die Geldströme fließen häufig nicht direkt auf Konten der Kriminellen, vielmehr bedienen sich die Betrügerinnen und Betrüger sogenannter Finanzagenten, die die Gelder zum Teil über diverse Zahlungsdienstleister nahezu anonym weiter transferieren und somit Geldwäsche betreiben.

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