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Anwohner retten sich: Dachstuhl in Mehrfamilienhaus steht in Flammen

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Von: Johannes Nuß

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Feuerwehrleute löschen an einem brennenden Wohnhaus.
In einer leerstehenden Wohnung war das Feuer in Wilhelmshaven ausgebrochen. © Andre van Elten/dpa

Bewohner eines Mehrfamilienhauses in Wilhelmshaven haben sich selbst vor einem Dachstuhl-Brand gerettet. Das Feuer war in einer unbewohnten Wohnung ausgebrochen.

Wilhelmshaven – In Wilhelmshaven in Niedersachsen ist am Montagabend der Dachstuhl eines Mehrfamilienhauses in Brand geraten. Das Feuer sei in einer Wohnung in einem leerstehenden Teil eines Eck-Gebäudes ausgebrochen und habe dann über den Dachstuhl auf den bewohnten Gebäudeteil übergegriffen, teilte die Feuerwehr mit. 

Die Helfer waren mit 70 Kräften bis zum frühen Dienstagmorgen im Einsatz. Auf Bildern und Videos war zu sehen, wie sich meterhohe Flammen durch die Fenster nach außen ausbreiteten, der Dachstuhl in Flammen stand und dichte Rauchwolken zum Himmel aufstiegen. Anwohner sollten ihre Fenster und Türen geschlossen halten. Das berichtet kreiszeitung.de.

Anwohner retten sich: Dachstuhl in Mehrfamilienhaus in Wilhelmshaven steht in Flammen

Verletzt wurde bei dem Brand niemand, allerdings mussten sich nach Angaben der Feuerwehr einige Bewohner vor dem Feuer in Sicherheit bringen. Wie viele Bewohner betroffen waren, konnte die Feuerwehr nicht sagen; laut Polizeiangaben sind 23 Menschen in dem Gebäude gemeldet.

Der Einsatz der Feuerwehr und der Polizei lockte zahlreiche Schaulustige an. Diese hätten die Einsatzkräfte aber nicht behindert, sagte der Polizeisprecher. Unter den Schaulustigen sei auch ein Mann in einer altmodischen Feuerwehruniform gewesen, der sich „wichtig gemacht“ habe. Er wurde des Platzes verwiesen.

Tödlicher Unfall im Landkreis Göttingen: Massenkarambolage auf A1 mit elf Fahrzeugen

Abseits des Brands in Wilhelmshaven kam es bereits am Samstag, 1. Oktober 2022, zu einem Massenunfall auf der A1 bei Elsdorf. Ursache für die Massenkarambolage, bei der mindestens elf Fahrzeuge beteiligt waren und über 20 Menschen verletzt wurden, war wohl einsetzender Starkregen auf der Autobahn zwischen Bremen und Hamburg.

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