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9-Euro-Ticket: Fahrkarte gilt jetzt auch in einigen IC-Zügen

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Von: Yannick Hanke

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Zu sehen sind ein 9-Euro-Ticket für den Juli 2022 sowie der Bahnsteig Norddeich-Mole, übersäumt mit zahlreichen Touristen.
Ab Freitag, 8. Juli 2022, darf das 9-Euro-Ticket auch in IC-Zügen zwischen Norddeich, Emden, Oldenburg und Bremen genutzt werden. © Manfred Segerer/imago/Hauke-Christian Dittrich/dpa/Montage

Aufatmen für Bahn-Fahrer: Ab Freitag, 8. Juli 2022, gilt das 9-Euro-Ticket nun doch in IC-Zügen in Bremen und Niedersachsen. Bahn und Land konnten sich einigen.

Bremen/Hannover – Nun also doch: Nach langen Verhandlungen und viel öffentlichem Zoff darf das 9-Euro-Ticket ab Freitag, 8. Juli 2022, genutzt werden, um in Intercity-Zügen in Niedersachsen mitzufahren. Verkehrsminister Bernd Althusmann (CDU) und die Deutsche Bahn AG hätten sich hierauf verständigt, berichtet die „Nordwest-Zeitung“ unter Berufung auf Regierungskreise. Das berichtet kreiszeitung.de.

Einziger Haken bei der Nutzung des 9-Euro-Tickets auch in Intercity-Zügen: Sie dürfen wirklich nur in den IC-Zügen auf der Strecke zwischen Norddeich, Emden, Oldenburg und Bremen genutzt werden. Wer zum Beispiel plant, von Norddeich bis nach Hamburg zu fahren, der schaut in die Röhre. Anders als auf der Strecke bis nach Bremen ist das 9-Euro-Ticket für die Strecke nach Hamburg nicht mehr gültig. Dort gilt das 9-Euro-Ticket nur im Regionalverkehr. Auch auf der Internetseite der Deutschen Bahn wird keine Verbindung zwischen Norddeich und Hamburg angezeigt, bei der es möglich ist, ein 9-Euro-Ticket zu kaufen.

9-Euro-Ticket darf auch in IC-Zügen in Niedersachsen und Bremen genutzt werden – schon ab Freitag

Von Freitag, 8. Juli, an darf das 9-Euro-Ticket demnach nur in den IC-Zügen zwischen Norddeich, Emden, Oldenburg und Bremen genutzt werden. Dies war bislang nicht möglich, weil in diesem Abschnitt auch der Regionalexpress (RE) fährt. Die Bahn AG hatte vom Land 5,24 Millionen Euro verlangt, damit das 9-Euro-Ticket doch im Intercity genutzt werden kann.

Das hatte Bernd Althusmann, Verkehrsminister von Niedersachsen, kategorisch abgelehnt. Er stellte lediglich 1,5 Millionen Euro in Aussicht. Wie die „Nordwest-Zeitung“ berichtet, hätte die Bahn AG dieses Angebot von Althusmann „nach harten Verhandlungen“ nun angenommen. (Yannick Hanke)

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