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Drohne über Kernkraftwerk Grohnde löst Polizeieinsatz aus

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Von: Raphael Digiacomo

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Bei einer Protestaktion setzen Demonstranten eine Drohne nahe dem Kernkraftwerk Grohnde ein. Der ungenehmigte Flug löst einen Einsatz der Polizei aus.

GrohndeDer Einsatz einer Drohne im Bereich des Kernkraftwerks Grohnde im Landkreis Hameln-Pyrmont in Niedersachsen hat Donnerstagabend (19.05.2022) gegen 22.30 Uhr zu einem Polizeieinsatz geführt. Der Flug der Drohne fand im Rahmen einer zuvor nicht angezeigten Protestaktion, die im Zusammenhang mit der Abschaltung des Atomkraftwerks steht, mit insgesamt sieben Teilnehmenden statt. Das teilte die Polizei am Montag (23.05.2022) mit.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Beamten hatte ein 39-jähriger Teilnehmer der Protestaktion eine Drohne zur Anfertigung von Fotomaterial und Filmaufnahmen auf der vom Kernkraftwerk gegenüberliegenden Weserseite gestartet. Der betroffene Bereich, einschließlich eines Teilstücks des Weserradweges, befindet sich jedoch noch in einer gekennzeichneten Flugverbotszone, die rund um das Kernkraftwerk Grohnde verläuft.

Unerlaubter Drohnenflug im Bereich des Kernkraftwerk Grohnde führt zu Polizeieinsatz

Eine fliegende Drohne im Einsatz.
Der Flug einer Drohne im Bereich des Kernkraftwerks Grohnde im Landkreis Hameln-Pyrmont in Niedersachsen hat zu einem Einsatz der Polizei geführt. (Symbolbild) © Frank Sorge/imago

Da der Drohnenpiloten vor Ort den Polizeibeamten keine entsprechende Ausnahmegenehmigung vorlegen konnte, ergab sich zunächst der Verdacht einer Straftat gegen das Luftverkehrsgesetz. Die Ermittlungen der Polizei dauern an.

Die Polizei rät jedem Drohnenpiloten vor dem Start seiner Drohne einige wichtige Punkte zu überprüfen:

Alle relevanten Informationen rund um das Thema Drohnen und unbemannte Luftfahrt finden Sie online hier. (rdg)

Haftanstalten in Niedersachsen haben keinen Drohnenschutz, allerdings wird in drei Gefängnissen nun ein mobiles System ausprobiert. In Göttingen werden Rehkitze mit Drohnen-Unterstützung gerettet.

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