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E-Scooter hängt an Schornstein von Einkaufsmarkt - Verleiher fordert hartes Durchgreifen

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In Hannover findet sich ein E-Scooter am Schornstein eines Einkaufsmarktes wieder. Roller-Verleiher „Tier“ will mit Verbotszonen in Großstädten Vandalismus eindämmen.

Hannover – Einen ungewöhnlichen Abstellort für einen E-Scooter hat sich ein Unbekannter in der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover ausgesucht: Der Elektroroller hing am Montag (9. Januar) am Schornstein eines Einkaufsmarktes in rund zehn Metern Höhe. Für den Verleiher, das Berliner Unternehmen „Tier“, ist dies ein weiterer Fall von Vandalismus.

„Einer unserer Mitarbeiter hat den E-Scooter bereits wieder vom Dach geholt“, teilte ein Sprecher der Deutschen Presseagentur (dpa) mit. Er machte keine Angaben dazu, wie häufig E-Scooter an ungewöhnlichen Orten abgestellt werden - auch um keine Nachahmer zu animieren. „Beim Thema Vandalismus kennen wir kein Pardon“, betonte der Sprecher. „Wir unterstützen die örtlichen Behörden in jeglicher Hinsicht und befürworten es, wenn Polizei und Ordnungsamt bei Fällen von Vandalismus hart durchgreifen.“ Sachbeschädigung sei kein Kavaliersdelikt.

In der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover haben Unbekannte einen E-Scooter an einen Schornstein gehängt.
In der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover haben Unbekannte einen E-Scooter an einen Schornstein gehängt. © Julian Stratenschulte/dpa

E-Scooter hängt an Schornstein: Verleiher richtet Verbotszonen in App ein

Das Unternehmen ist nach eigenen Angaben bundesweit in mehr als 100 Städten aktiv und hat aktuell etwa 76.000 E-Scooter auf den Straßen. „Die Anzahl der Fälle von Vandalismus schwankt regional sehr, daher lässt sich dazu keine deutschlandweite Aussage treffen“, sagte der Sprecher.

Zur Vorbeugung seien Maßnahmen ergriffen worden. „In jeder Stadt haben wir spezielle Verbotszonen in unserer App eingerichtet, in denen Nutzer ihre Miete nicht beenden können. Diese Verbotszonen befinden sich beispielsweise in Parks und in der Nähe von Gewässern.“ (dpa)

Von zwischenzeitlich fünf E-Scooter-Anbietern in Kassel haben inzwischen zwei aufgegeben.

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