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Großbrand in Peine: Mehrere Verletzte nach Gasflaschen-Explosion

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Von: Jennifer Köllen

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Großbrand in Peine
In Peine brennen am 25. Juli mehrere Lagerhallen im Stadtteil Stederdorf lichterloh. © Ralf Büchler/dpa

Flammen-Inferno in Stederdorf: In einer Lagerhalle sind Gasflaschen explodiert, das Feuer brennt seit Stunden – denn die Löscharbeiten sind gefährlich.

Update vom 25 Juli, 14:33 Uhr: Es gibt Neuigkeiten zu dem Großbrand in Peine in Niedersachsen: Laut Angaben des Bürgermeisters Klaus Saemann (SPD) haben einige Anwohner und Einsatzkräfte leichte Verletzungen erlitten. Wie viele Menschen betroffen sind, sagte er nicht. Er sei sehr froh, dass es keinen größeren Personenschaden gegeben habe, sagte Saemann. Das berichtet kreiszeitung.de.

Elf Menschen wurden bisher aus angrenzenden Häusern gerettet. Die meisten kommen kurzfristig bei Verwandten und Freunden unter, eine Person musste untergebracht werden. Der Gesamtschaden beläuft sich laut Saemann auf mindestens fünf Millionen Euro – bislang. Und das Feuer brennt weiter.

Großbrand in Peine: Nach Gasflaschen-Explosion – 250 Feuerwehrleute im Einsatz

Erstmeldung vom 25. Juli, 12: 15 Uhr: Peine/Braunschweig – Nördlich von Peine ist es am Montagmorgen zu einem großen Brand an einer Lagerhalle gekommen. Daraufhin kam es zu einer Explosion. Mehrere Feuerwehren aus der Region sind zu einem Großeinsatz ans Feuer ausgerückt. 250 Einsatzkräfte versuchen, die Flammen zu löschen. Doch Gasflaschen behindern die Löscharbeiten. Die Feuerwehr mahnt Anwohner zu Vorsicht, sie sollen die Türen geschlossen halten. Was genau ist passiert?

Die Feuerwehr im benachbarten Braunschweig sprach in einer ersten Einschätzung der Lage von einem „absoluten Großbrand“, der offenbar in der Edemissener Straße ausgebrochen sei. Auf Twitter warnt die Polizei Anwohner – sie sollen Türen und FEnster geschlossen halten.

Das Feuer wurde den Angaben zufolge gegen 5.00 Uhr entdeckt. Wie viele einzelne Gebäude betroffen sind, sei noch nicht bekannt, hieß es. Es handle sich aber insgesamt um einen größeren Komplex. Mit Drohnen werde zunächst versucht, die Größe des Brandes zu ermitteln.

Die Helfer wollten sich so noch eine detailliertere Übersicht verschaffen: „Wir haben bisher kein klares Lagebild. Wir wissen aber, dass dort ein Großkomplex brennt.“ An den Löscharbeiten seien Feuerwehren aus Braunschweig sowie dem Landkreis Peine mit mindestens 250 Einsatzkräften beteiligt. Über dem Ortsteil Stederdorf qualmt eine riesige, schwarze Rauchwolke.

Großbrand in Peine
Riesige Rauschwolken über Peine: Bei dem Großbrand in Stederdorf am 25. Juli sind 250 Feuerwehrleute im Einsatz. © Ralf Büchler/dpa

Großbrand in Peine: Weitere Gasflaschen könnten explodieren

Gasflaschen gefährden offenbar die Arbeiten. Weitere könnten explodieren und die Feuerwehrleute gefährden. Die Gasflaschen seien in der Halle gelagert gewesen und durch das Feuer explodiert. Es komme zu starker Rauchbildung. Der Rauch zieht laut Feuerwehr über die angrenzenden Felder ab. Offenbar habe sich die Flammen auch auf ein benachbartes Wohnhaus ausgeweitet.

Feuer in Peine: Was ist die Ursache für den Brand?

Die Ursache für den Brand war zunächst nicht bekannt. Es gab zunächst auch keine Aussagen über mögliche Verletzte. Nach Informationen des regionalen Nachrichtenportals „News 38“ sollen mehrere Hallen brennen, die zu einer Tischlerei gehören. Die Peiner Feuerwehr habe nach dem Ausbruch des Brandes rasch Verstärkung von Kollegen aus der Umgebung angefordert.

Mittlerweile hätten sich die Flammen auch auf ein Wohnhaus ausgeweitet, die Drehleiter eines Einsatzfahrzeugs sei beschädigt worden. Schon am Wochenende hatte es in Niedersachsen mehrere größere Brände gegeben. Unter anderem war am Samstag nach einem Feuer in einer Wohnung in Hameln ein sechsjähriges Kind ums Leben gekommen.

In Bad Bentheim entstand beim Brand einer Scheune mit darin gelagerten Strohballen hoher Sachschaden. Südlich von Peine waren am Sonntagabend Einsatzkräfte der freiwilligen Feuerwehr auf einem Feld unterwegs. Viele Landwirte sind derzeit mit der Getreideernte beschäftigt, die Trockenheit ist auch auf den Feldern hoch. (Mit Material der dpa)

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