Nach Streit

Motorradfahrer werden aus Auto mit Schusswaffe bedroht – und verfolgt

Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeiwagens.
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Motorradfahrer wurden aus einem Auto mit einer mutmaßlichen Schusswaffe bedroht und anschließend verfolgt. Die Polizei sucht nach Zeugen. (Symbolbild)

Zwei junge Menschen auf einem Motorrad wurden in Hannover von einem bislang Unbekannten mit einer mutmaßlichen Schusswaffe bedroht – und verfolgt.

Hannover – Ein 18-jähriger Motorradfahrer und seine 19 Jahre alte Mitfahrerin wurden in Hannover aus einem Auto heraus mit einer mutmaßlichen Schusswaffe bedroht und anschließend über mehrere Kilometer hinweg verfolgt. Die Polizei sucht nun nach Zeugen des Vorfalls und bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Das berichtet kreiszeitung.de.

Zu dem erschreckenden Vorfall kam es am Freitagabend, 29. Juli 2022, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Ersten Erkenntnissen zufolge waren die beiden jungen Zweiradfahrer am späten Abend auf der Bundesstraße (B) 6 in Fahrtrichtung Hannover unterwegs, als der Motorradfahrer an einer roten Ampel an wartenden Autos bis zur Haltelinie vorbeifuhr und seine Fahrt bei Grün fortsetzte.

Streit eskaliert: Motorradfahrer werden in Hannover aus Auto mit Waffe bedroht und verfolgt

An der nächsten Kreuzung musste der junge Fahrer aufgrund einer roten Ampel erneut zum Stehen kommen – und bemerkte laut Polizeiangaben, wie ein Fahrzeug mit zwei Männern und einer Frau neben dem Motorrad hielt.

Wegen des vorherigen „Vorbeidrängelns“ kam es über das geöffnete Beifahrerfenster daraufhin zu verbalen Streitigkeiten. Plötzlich zückte der bislang unbekannte Beifahrer des Pkw eine mutmaßliche Schusswaffe, woraufhin der 18-jährige Motorradfahrer zu fliehen versuchte.

Auto verfolgt junge Motorradfahrer in Hannover – Polizei sucht nach Zeugen

Anfangs raste das Auto jedoch hinter den beiden jungen Menschen her und ließ erst nach einigen Kilometern von der Verfolgungsjagd ab. Der junge Motorradfahrer erstattete anschließend Anzeige bei der Polizei. Beide Heranwachsenden kamen aber zum Glück mit einem Schrecken davon und wurden nicht verletzt.

Die Fahndung der Polizei verlief bislang ohne Erfolg. Deswegen suchen die Ermittler nun nach Zeugen und bitten die Bevölkerung um Mithilfe. Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben, werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Garbsen unter der Telefonnummer 0511 109 – 4516 zu melden.

Weitere Blaulicht-Nachrichten aus Niedersachsen und Bremen: Transsexuelle bespuckt und geschlagen

Auch darüber hinaus kam es an diesem Wochenende zu einigen Vorfällen in Niedersachsen und Bremen, bei denen die Polizei eingreifen musste. So wurde in Bremen ein 35-Jähriger russischer Abstammung von Ukrainern attackiert und eine transsexuelle Frau wurde beim Spaziergang mit Reizgas besprüht, bespuckt und geschlagen.

In Elmlohe kam es derweil zu einem kuriosen Polizeieinsatz, bei dem eine betrunkene Ehefrau einem betrunkenen Lkw-Fahrer zur Hilfe eilte.

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