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Kein Hamburger Elb-Schlick im Wattenmeer: Landesregierung zeigt Zähne

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Von: Raphael Digiacomo

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Kein Schlick aus der Elbe darf im Wattenmeer versenkt werden: Die kommende niedersächsische Regierungskoalition aus SPD und Grüne macht eine klare Ansage an Hamburg.

Hannover – Pläne aus Hamburg, Schlick aus der Elbe und dem Hamburger Hafen vor der Nordseeinsel Scharhörn nahe des Nationalparks Wattenmeer zu versenken, stoßen im Landtag Hannover in Niedersachsen bei der geplanten neuen Regierungskoalition aus SPD und Grüne auf strikte Ablehnung.

Im noch nicht unterzeichneten rot-grünen Koalitionsvertrag heißt es: „Wir lehnen Schlickverklappungen vor der Vogelschutzinsel Scharhörn strikt ab und werden nötigenfalls rechtliche Schritte ergreifen.“ Damit könnte Hamburg im falle einer Ablagerung des Baggerguts eine Klage drohen.

Kein Elb-Schlick aus Hamburg im Wattenmeer: künftige Niedersächsische Landesregierung zeigt Zähne

Baggerarbeiten in der Elbe
Schlick aus der Elbe darf nicht im Wattenmeer versenkt werden: So lautet eine klare Ansage der kommenden niedersächsischen Regierungskoalition an die Hansestadt Hamburg. (Symbolbild) © Axel Heimken

Die Insel Scharhörn gehört zum Nationalpark Hamburgisches Wattenmeer und zum Unesco-Weltnaturerbe Wattenmeer. (rdg)

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