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Besonders Kinder betroffen: In Niedersachsen werden die Fiebermittel knapp

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Die niedersächsischen Apotheken verzeichnen einen Engpass an Fiebermitteln. Besonders Säfte und Zäpfchen für Kinder sind betroffen.

Hannover – Die Apotheken in Niedersachsen verzeichnen zurzeit einen Engpass an Fiebermitteln für Kinder. Besonders Fiebersäfte und Zäpfchen würden knapp werden, wie aus einem Bericht des NDR hervorgeht. Das berichtet kreiszeitung.de.

Die Gründe dafür liefert die derzeitige Wirtschaftslage in Europa. Der Wirkstoff Paracetamol, der für viele Fiebermittel ein essenzieller Bestandteil darstellt, ist um 70 Prozent teurer geworden, berichtet die Kassenärztliche Vereinigung in Niedersachsen gegenüber des NDR.

Fiebermittel in Niedersachsen werden knapp: Gründe dafür liefert die Wirtschaftslage

Schild einer Apotheke in Hamburg
Die Apotheken in Niedersachsen verzeichnen zurzeit eine Verknappung an fiebersenkenden Mitteln für Kinder. Die Gründe dafür liegen in der Wirtschaftslage in Europa. (Symbolbild) © Christian Ohde/Imago

Die Lieferketten seien gestört und mindestens ein großer Hersteller hat die Produktion aus Kostengründen eingestellt. Zwar seien die Apotheken in der Lage, selbst fiebersenkende Mittel für Kinder herzustellen, aber das ist teuer. Gleichzeitig würden zurzeit mehr Infekte bei Kindern verzeichnet, was zu einer besonderen Verknappung führe.

Hersteller löschten Winterbestellung der Apotheken: Nun müssten Alternativen gefunden werden

Die Hersteller hätten laut Aussagen von Gabriele Röscheisen-Pfeifer, von der Apothekerkammer Niedersachsen, die Winterbestellungen für die Mittel gesammelt, dann jedoch gelöscht. Die Apotheken seien gefragt, es müsse geschaut werden, welche Mittel man austauschen könne.

Irgendwann gebe es jedoch keine Alternativen mehr, so Röscheisen-Pfeifer. Bis zur kommenden Erkältungswelle werde gehofft, dass die Lieferengpässe überwunden werden können.

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