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Importterminal für Flüssigerdgas (LNG) in Wilhelmshaven nimmt Form an

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Von: Raphael Digiacomo

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In Wilhelmshaven entsteht das erste deutsche schwimmende Importterminal für Flüssigerdgas (LNG). Dieses soll künftig entscheidend zur Gasversorgung in Deutschland beitragen.

Wilhelmshaven – Die Preise für Gas und Strom in Deutschland explodieren zurzeit regelrecht. Grund dafür sind der Einfluss von Spekulationsgeschäften und die Folgen des Ukraine-Krieges. Nach rund vier Monaten Bauzeit liegen nun die Arbeiten am Anleger für das erste deutsche schwimmende Importterminal für Flüssigerdgas (LNG) in Wilhelmshaven im Zeitplan.

Das LNG-Terminal in Niedersachsen soll künftig entscheidend zur Gasversorgung in Deutschland beitragen und die Abhängigkeit zu russischem Erdgas, das auch über Drittstaaten geliefert wird, deutlich mindern.

Niedersachsen: Arbeiten am LNG-Terminal in Wilhelmshaven liegen im Zeitplan

Bauarbeiten an dem zukünftigen Importterminal für Flüssigerdgas (LNG) in Wilhelmshaven.
An dem zukünftigen Importterminal für Flüssigerdgas (LNG) in Wilhelmshaven finden Bauarbeiten statt. Am Anleger in Niedersachsen soll noch in diesem Winter ein FSRU (Floating Storage and Regasification Unit) für den Flüssiggasimport nach Deutschland anlegen. © Sina Schuldt/dpa

Die notwendigen Rammarbeiten für insgesamt 194 Pfähle, mit denen eine bestehende Umschlaganlage nahe dem Ort Hooksiel zurzeit ertüchtigt wird, stehen vor dem Abschluss. 53 Pfähle müssen noch gerammt werden. Im nächsten Schritt sollen nun Beton-Halbfertigteile für die Anleger-Plattform eingebaut werden. (rdg)

Im Turbo-Tempo: Ein Terminal für Flüssiggas nahe Hamburg ist nun geplant. Der Krieg in der Ukraine hat erhebliche Folgen für die deutsche Wirtschaft – auch in Niedersachsen.

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