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Zeit drängt: Ministerpräsident Stephan Weil fordert schnelle Energie-Hilfen

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Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil fordert schnelle Energiekrise-Hilfen für Bürger und Wirtschaft. Der Gaspreisdeckel wirkt dagegen erst ab März.

Hannover – Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil hat Eile bei den Finanzhilfen für Gaskunden angemahnt und den von der Expertenkommission vorgeschlagenen Zeitplan kritisiert. „Die Bürgerinnen und Bürger und die Wirtschaft brauchen schnell Gewissheit und vor allem auch Entscheidungen“, sagte der SPD-Politiker.

„Mir leuchtet der von der Expertenkommission vorgeschlagene zeitliche Ablauf nicht ein: Im Dezember wird eine Abschlagzahlung der Gaskunden übernommen, im Januar und Februar sollen die hohen Preise gelten und erst ab März dann der Gaspreisdeckel wirken“, sagte Weil.

Energiekrise in Niedersachsen: Ministerpräsident Stephan Weil fordert schnelle Energie-Hilfen

Stephan Weil nach der Landtagswahl in Niedersachsen. Im Hintergrund ist das SPD Logo zu sehen.
Stephan Weil wünscht sich schnelle Hilfen der Bundesregierung. © snapshot-photography/F.Boillot via IMAGO

Nach einer Entlastung im Dezember dürfe keine umso höhere Belastung im Januar und Februar folgen. Die Unklarheit belaste Menschen und Unternehmen. Es herrsche Zeitdruck, sagte Weil.

Notfalls müsse es mehrere Einmalzahlungen geben. Bei der Ministerpräsidentenkonferenz an diesem Donnerstag und Freitag in Hannover ist Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) nicht dabei. Deshalb werde es keine Bund-Länder-Entscheidungen geben. Aber die Länder stünden auf „Stand-by“, sagte Weil. (dpa)

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