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Am Unfallort verendet: Pferd von der Nordwestbahn erfasst

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Von: Raphael Digiacomo

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Ein Pferd gerät bei Bremen auf die Gleise der Bahnstrecke. Ein Zugführer der Nordwestbahn kann den Zusammenstoß nicht mehr aufhalten, das Tier stirbt.

Osterholz-Scharmbeck – Die Bundespolizei kam Donnerstagmorgen (14.07.2022), circa 9 Uhr, auf der Bahnstrecke zwischen Osterholz-Scharmbeck und Oldenbüttel im Landkreis Osterholz in Niedersachsen zu einem unerfreulichen Einsatz: Ein schwarzes Kaltblut-Pferd war aus noch nicht geklärten Umständen auf die Gleise geraten.

Der Fahrzeugführer sah das Pferd und leitete aus 120 Stundenkilometer eine Schnellbremsung ein. Der Zusammenprall konnte aber nicht mehr verhindert werden. Das Pferd wurde bei dem Zusammenprall so stark verletzt, dass es am Unfallort verendete.

Pferd bei Bremen von der Nordwestbahn erfasst und am Unfallort verendet

Ein Zug der Nordwestbahn.
Ein Pferd ist bei Bremen von einem Zug der Nordwestbahn erfasst worden und noch am Unfallort verendet. (Symbolbild) © privat

Der Triebfahrzeugführer erlitt einen Schock und musste abgelöst werden. Die Strecke musste in beide Richtungen gesperrt werden. Der Notfallmanager der Bahn und Einsatzkräfte der Bundes- und Landespolizei waren vor Ort.

Zu Schäden an der Bahn oder der Anlage können derzeit noch keine Aussagen getroffen werden. Die Strecke wurde um 11.18 Uhr wieder freigegeben. (rdg)

Eine Frau hat in einem Stall im niedersächsischen Landkreis Rotenburg ihren gestohlenen 100.000-Euro-Zuchthengst wiedergefunden. Die Pferdehaltung ist im Wandel: Von mehr Luft und Licht bis hin zum Gebrauch von modernen Futter-Apps.

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